Kiel - Anlässlich der bevorstehenden Kieler Woche vom 20. bis 28. Juni 2026 wollen "Tatort"-Star Martin Brambach (58) und seine Frau, die Schauspielerin Christine Sommer (56), gemeinsam mit ihren Hunden Juri und Nala sowie der Tierschutzorganisation PETA auf die Gefahren von Feuerwerk aufmerksam machen. Sie fordern ein ganzjähriges Böllerverbot.
Denn nicht nur an Silvester sei Feuerwerk ein Thema, sondern auch ganzjährig – etwa bei Volksfesten wie der Kieler Woche.
"Unzählige Tiere leiden unter dem Krach, den grellen Blitzen und den beißenden Gerüchen der explodierenden Feuerwerkskörper. Feuerwerke versetzen Tiere in Panik und Todesangst – immer wieder sind sie auch Auslöser tödlicher Zwischenfälle", heißt es in einer Mitteilung von PETA von Mittwoch.
Martin Brambach dazu: "Wir haben seit dreieinhalb Jahren einen ganz tollen Mitbewohner, unseren Hund Juri. Seit wir Juri haben, ist mir klar geworden, was das Geböller mit Tieren macht: Juri wird aggressiv und bekommt Angst. Katzen, Pferde, Vögel und alle anderen Tiere haben auch Panik."
Auch Christine Sommer äußert sich deutlich: "Wir hatten als Kinder Knallerbsen, die haben ein bisschen gezischt. Heute hat man das Gefühl, man ist im Krieg – so heftig ist das Geböller", so der TV-Star.
"Wenn man einmal sieht, was das mit den Tieren macht, bricht es einem das Herz. Andere Länder machen es vor: In den Niederlanden zum Beispiel ist es verboten. Warum handelt die deutsche Regierung nicht endlich?"
Wie in der Niederlande: PETA fordert Böllerverbot in Deutschland
Die Niederlande haben als eines der ersten Länder in Europa ein komplettes Böllerverbot für Privatpersonen eingeführt. Ab dem Jahreswechsel 2026/27 dürfen diese dort keine Feuerwerkskörper mehr zünden. Ein Schritt, den PETA nach eigenen Angaben auch in Deutschland erreichen will.