Krimi-Fans müssen jetzt ganz stark sein: Viele Abschiede bei "Tatort" und "Polizeiruf 110"
Berlin - Fans vom "Tatort" und "Polizeiruf 110" müssen im Februar ganz stark sein. Ab Sonntag verabschiedet sich fast wöchentlich mindestens ein Kommissar. Dafür gibt's aber auch eine "Wiederauferstehung".
Den Anfang macht Corinna Harfouch (71). Nach nur sechs Fällen verlässt sie als Susanne Bonard den Berliner "Tatort". "Es wäre ja auch absurd, wenn ich mit 75 immer noch 'Tatort'-Kommissarin wäre und im Rollstuhl die Verbrecher jage", sagte die Schauspielerin gegenüber der "Augsburger Allgemeine".
Ihr Kollege Mark Waschke (53) bleibt dem Krimi erhalten. Als Robert Karow ermittle er zunächst eine Folge solo, ehe er einen neuen Partner oder eine neue Partnerin zur Seite bekomme, erklärte eine RBB-Sprecherin. Wer die Nachfolge von Corinna Harfouch antritt, ist bisher nicht bekannt.
Eine Woche später steht dann das große Aufatmen an. Nach dem Saarbrücker Fall "Das Ende der Nacht" im vergangenen Jahr war zunächst unklar, ob Kommissar Leo Hölzer (Vladimir Burlakov, 38) überlebt.
Kurze Zeit später gab der Schauspieler bereits die Entwarnung, dass seine Rolle dem Team weiterhin erhalten bleibt. Im "Tatort: Das Böse in dir" wird sich zeigen, wie es nach dieser "Wiederauferstehung" mit ihm weitergeht.
Großes Finale im TV: "Der Wanderer zieht von dannen"
Am 15. Februar feiern die "Polizeiruf 110"-Kommissare aus Halle, Henry Koitzsch (Peter Kurth, 68) und Michael Lehmann (Peter Schneider, 50), ihren großen Abschied. Ihr Fall "Der Wanderer zieht von dannen" ist das Finale einer Trilogie.
2021 kehrte der "Polizeiruf 110" nach acht Jahren Pause nach Halle an der Saale zurück. Anlass war damals das 50-jährige Jubiläum der Krimi-Reihe, die 1971 als DDR-Gegenstück zum West-"Tatort" begonnen hatte.
Am letzten Februar-Sonntag verabschiedet sich dann noch Stefanie Reinsperger (37). Die Schauspielerin verlässt nach fünf Jahren den Dortmunder "Tatort".
"Nach einer wundervollen, intensiven und spannenden Zeit nehmen Rosa Herzog und ich jetzt Abschied", erklärte sie im Sommer in einer WDR-Mitteilung.
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