"Tatort"-Kommissare bei Dreh plötzlich verdächtig: "Kurz davor, abgeführt zu werden"

Von Cordula Dieckmann

München - Der "Tatort"-Dreh auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Nobelhotel Bayerischer Hof war für die TV-Kommissare Ferdinand Hofer und Carlo Ljubek eine besondere Herausforderung.

Carlo Ljubek (49, r.) und Ferdinand Hofer (32) bei Dreharbeiten für den neuen München-"Tatort", der während der 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) gedreht wird.
Carlo Ljubek (49, r.) und Ferdinand Hofer (32) bei Dreharbeiten für den neuen München-"Tatort", der während der 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) gedreht wird.  © Kay Nietfeld/dpa

"Plötzlich wurden wir von den Kommissaren zu den Verdächtigen", berichteten die Schauspieler, die in der Krimi-Reihe als Kalli Hammermann (gespielt von Ferdinand Hofer, 32) und Nikola Buvak (Carlo Ljubek, 49) ermitteln, der Deutschen Presse-Agentur.

"Bei einer spontanen Sicherheitskontrolle waren wir kurz davor, abgeführt zu werden, weil ein Herr Buvak und ein Herr Hammermann natürlich nicht als Teilnehmer der Sicherheitskonferenz akkreditiert waren."

Doch das Problem ließ sich schnell klären, waren die beiden Schauspieler doch hochoffiziell für den Bayerischen Rundfunk (BR) im Einsatz, um während des Treffens von Mächtigen aus aller Welt eine neue Folge für die ARD-Krimireihe zu drehen.

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"Eine solch gigantische Kulisse mit so viel internationaler Prominenz wäre für einen 'Tatort' unter normalen Umständen unvorstellbar", waren sich Hofer und Ljubek einig. Der Dreh sei aber auch sehr unberechenbar gewesen. "Man weiß nie, was als Nächstes passiert oder welche Politikerin, welcher Politiker gerade vorbeiläuft und sich ins Bild 'schummelt'".

Für Carlo Ljubek (49, l.) und Ferdinand Hofer (32) waren die Dreharbeiten etwas Besonderes, da nie klar war, was um die Crew gerade passiert.
Für Carlo Ljubek (49, l.) und Ferdinand Hofer (32) waren die Dreharbeiten etwas Besonderes, da nie klar war, was um die Crew gerade passiert.  © Kay Nietfeld/dpa

"Tatort" aus München: Mysteriöser Tod einer Dolmetscherin

In der Folge "Der sichere Tod" der ARD-Krimi-Reihe müssen die Kommissare den mysteriösen Unfalltod einer Dolmetscherin aufklären. Bald wird klar: Es war Mord und der Täter treibt sich auf der Sicherheitskonferenz herum. Doch die Ermittlungen unter Hunderten hochrangigen Gästen aus aller Welt aus Politik und Wirtschaft sind extrem kompliziert.

Unter Regie von Lancelot von Naso (49) stehen auch Roman Knizka (56), Sophie von Kessel (57) und der schwedische Schauspieler Björn Bengtsson (52) vor der Kamera. Auf der Sicherheitskonferenz war allerdings nur ein kleines Team dabei, darunter die beiden Kommissare, für die es der zweite gemeinsame Krimi ist.

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa

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