Dresden - Genau zehn Minuten vor Freitagmitternacht stand es fest: Katelyn (13 Jahre) aus Irland hat das Finale der SAT.1-Show "The Voice Kids" gewonnen. Zwölf junge Talente hatten es bis in die Liveshow geschafft, darunter auch der Dresdner Gymnasiast Levy Müller (13).
Alle vier Coaches (Leonie, Patrick Kelly, HE/RO, Álvaro Soler) konnten drei junge Sänger aus ihrem Team ins Berliner Live-Finale schicken.
Heiko und Roman Lochmann (HE/RO) begleiteten Levy, Lionella und Illia bis in die Endrunde.
Scheinwerfer an: Als siebenter Kandidat performte Levy den Unheilig-Song "Geboren, um zu leben" - cool gestylt mit Lederjacke, Hoodie und roten Chucks.
"Das ist ein echt großer Song, den zu singen, muss man sich erst mal trauen", so das Coach-Duo HE/RO anerkennend.
Sie finden für Levy berührende Worte: "Du bist ein ganz besonderer Junge. Du bist mit uns auf eine große Reise gegangen. Wenn Du einen Song singst, dann bist Du in Deiner kleinen eigenen Blase und machst den Song zu Deinem. Das macht einen Künstler aus." Mehr Lob geht nicht.
Ganz Deutschland kennt nun Levy aus Dresden
"Als ich mich beworben habe, habe ich nicht damit gerechnet, ins Finale zu kommen", sagt Levy. Das hat er mit Bravour geschafft - auch wenn er nicht gewonnen hat.
Er ergänzt: "Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Voice Kids ist jetzt zu Ende, aber für mich beginnt erst meine musikalische Reise. Ich nehme weiter Gesangsunterricht und im Mai bin ich beim Bundeswettbewerb 'Jugend musiziert' mit dabei."
Der Sieger von "The Voice Kids" wird via Zuschauervoting ermittelt. Das heißt natürlich auch: Wer auf Social-Media-Kanälen viele Fans, eine große Community und Tausende Follower hat, kann auf viele Stimmen beim Voting hoffen.
"Levy war da bis vor Kurzem gar nicht aktiv", verrät Mama Jana. Macht nichts - jetzt kennt ganz Deutschland den jungen Sänger aus Dresden, dem inzwischen schon über 2000 Follower auf Instagram folgen.
Levy gönnte sich am Samstag nach der Show noch mit seinen Eltern, Oma, Onkel und Tante ein Frühstück in Berlin - und dann ging es ab nach Hause, die Osterferien genießen.