Trauriges Schicksal: Fünffacher Vater ist todkrank, jetzt erfüllte sich sein letzter Wunsch

Halle (Saale)/Usedom - Es ist das Schlimmste, das einer Familie passieren kann: Ein Elternteil bekommt die Diagnose Krebs und muss sterben. Auch die siebenköpfige Familie Burow aus Koserow auf Usedom ereilte dieses Schicksal. Dank RTL konnte dem todkranken Vater Olaf (54) nun aber sein letzter Wunsch erfüllt werden.

Olaf Burow (54) wünschte sich nichts mehr als eine Kurzreise in seine Heimatstadt Halle. Trotz Corona konnte ihm dieser Wunsch erfüllt werden.
Olaf Burow (54) wünschte sich nichts mehr als eine Kurzreise in seine Heimatstadt Halle. Trotz Corona konnte ihm dieser Wunsch erfüllt werden.  © RTL

Olaf Burow ist unheilbar an Schilddrüsenkrebs erkrankt, mittlerweile hat die Krankheit in Kopf und Lunge gestreut. Die Diagnose hat die Familie vor rund einem Jahr bekommen.

Doch die traurige Gewissheit, dass ihm voraussichtlich nur noch wenige Wochen oder gar Tage bleiben, wurde seiner Frau Christin (38) erst vor wenigen Wochen mitgeteilt.

"Man weiß gar nicht, was man so sagen soll. Man denkt an die Kinder, man denkt gar nicht an sich selber. Wie soll ein Mensch, ein Kind, ein Jugendlicher das ertragen?", sagt sie unter Tränen.

Für die Zeit, die ihm noch bleibt, hatte Olaf nur noch einen einzigen Wunsch: Er wollte ein letztes Mal seine Heimatstadt Halle besuchen und dort noch einmal mit der geliebten Tatra-Bahn fahren.

Und den wollten Christin und die Kinder ihm unbedingt erfüllen, scheiterten jedoch an den Verordnungen, die Corona mit sich brachte. So war es beispielsweise absolut unmöglich, ein Hotelzimmer zu buchen.

Doch eine RTL-Reporterin wollte dennoch nichts unversucht lassen, um der Familie zu helfen. Schließlich musste es doch eine Möglichkeit geben, menschlich zu handeln und gleichzeitig die Corona-Verordnungen einzuhalten.

Der Wunsch eines Sterbenden wurde erfüllt

Und tatsächlich gelang ihr das kleine Wunder: Unter größten Sicherheitsvorkehrungen durfte die Familie gemeinsam die Reise antreten. Obwohl er sehr schwach war, teilweise im Rollstuhl sitzen musste und ihm das Sprechen schwerfiel, war er überglücklich. "Oh super, da würde ich mich freuen bis zum Gehtnichtmehr", gestand er und brach in Tränen aus.

Im Wünschewagen konnte die Familie von Mitarbeitern des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), der sich durch Spenden finanziert und auch die medizinische Betreuung sicherte, nach Halle in Sachsen-Anhalt gefahren werden.

Nicht nur die Unterbringung in einem Hotel, auch eine kleine Führung im Straßenbahndepot und die Fahrt mit der historischen Tatra-Bahn, die er in seiner Kindheit so sehr geliebt hat, wurden ermöglicht.

"Das muss man noch einmal erlebt haben. Nicht mehr lange, aber... Am liebsten würde ich euch zu Boden knutschen", weinte Olaf vor Freude, während er seine Familie in den Armen hielt.

Den ganzen, zu Tränen rührenden "Punkt12"-Beitrag über das Schicksal von Olaf Burow und wie es der Kölner Privatsender geschafft hat, die Familie trotz dieser schweren Situation für einen kurzen Moment glücklich zu machen, seht Ihr bei RTL.

Titelfoto: RTL

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