Neuer "München Mord": Einer der letzten Filme mit Alexander Held

Von Simone Andrea Mayer

München - Drei Kommissare, eine Leitung: Die beliebte ZDF-Krimiserie "München Mord" hat eine feste Besetzung. Doch müssen Fans sich auf einige Veränderungen einstellen.

Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier, 56, l.), Ludwig Schaller (Alexander Held, 67, M.) und Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen, 49) haben einen kniffligen Fall vor sich.  © ZDF/Susanne Bernhard

Nach dem Tod des Schauspielers Alexander Held (†67) im Mai ist offen, wie mit seiner Rolle bei der Produktion weiterer Filme umgegangen wird. Eine der letzten Folgen mit Held ist ab Samstag, 10 Uhr, im ZDF-Streaming-Portal verfügbar und am 22. August um 20.15 Uhr im ZDF-Fernsehen zu sehen. 

Es ist auch die erste Folge ohne Christoph Süß (58) als Kriminaloberrat Helmut Zangel. Der Schauspieler hat nach zwölf Jahren die Serie aus privaten Gründen verlassen.

Neu hinzu kommt mit dem Film "Die Stadt, die es nicht gibt" stattdessen Eva Karl Faltermeier (43), die bislang vor allem als bayerische Kabarettistin bekannt ist. Sie spielt Kriminaloberrätin Linda Hösl und wird die neue Chefin des Ermittlerteams. 

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Die Serie ist nicht nur ein klassischer Krimi, sondern immer auch ein wenig schwarze Komödie. Mit Ludwig Schaller (Held) als unkonventionellem Kopf des Trios, Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen, 49) als manchmal überforderte Kommissarin und dem pragmatischen und direkten Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier, 56).

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Neuer Fall bei "München Mord": Alkoholleichen und eine Ermordete

Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier, 56, l.) und Ludwig Schaller (Alexander Held, 67, M.) verdächtigen Jeremias Oesterheld (Julius Kastner, 34, r.).  © ZDF/Susanne Bernhard

Neben den Irrungen und Wirrungen um die neue Chefin hat der Zuschauer schon auf eine Party geblickt – laut Aussagen "ein Wahnsinnsfest" mit vielen Drinks. Tags darauf werden nicht nur mehrere Alkoholleichen, sondern auch eine Ermordete gefunden. Die Lage ist unübersichtlich, kaum ein Partygast hat Erinnerungen für die Polizisten parat.

Und von der Kriminaltechnik heißt es: "Das ist kein Tatort, das ist ein Spuren-Eintopf", zur möglichen Todesursache: "Ich stehe noch am Anfang, alles ist möglich".  

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Mit Kriminaloberrätin Linda Hösl (Eva Karl Faltermeier, 43, 2.v.r.) bekommt das Team eine neue Chefin.  © ZDF/Susanne Bernhard

Wie geht es bei "München Mord" ohne Alexander Held weiter?

"Die Samstagskrimireihe 'München Mord' wird fortgesetzt", teilt das ZDF auf dpa-Anfrage mit. Zwei Folgen, in denen Held noch mitwirkte, sollen voraussichtlich Ende des Jahres gezeigt werden. "Für zwei weitere, bereits geplante Folgen beginnen im Herbst dieses Jahres die Dreharbeiten. Wie es danach weitergeht, wird gerade entwickelt."

Held war am 12. Mai im Alter von 67 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben. Seit 2014 hatte er in "München Mord" mitgespielt und außerdem auch in einer zweiten beliebten ZDF-Krimireihe: In "Stralsund" war er seit 2010 der Kriminalhauptkommissar Karl Hidde.

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