Köln - Bei "Let's Dance" ist sie die gute Seele der Jury, die Chef-Kritiker Joachim Llambi (61) auch mal verbal Paroli bietet: Jetzt bekommt Motsi Mabuse (44) ihre eigene Show!
Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) entwickelt gemeinsam mit der 44-Jährigen ein TV-Format, welches sich dem Thema "Female Empowerment" (zu Deutsch: weibliche Selbstermächtigung) widmet.
Produziert wird die neue Life-Coaching-Sendung von der Flow Media Company. Die Dreharbeiten für das Projekt beginnen im kommenden April, die Ausstrahlung in der ARD-Mediathek ist aktuell für den Herbst dieses Jahres geplant.
Mabuse soll als selbstbewusstes Promi-Gesicht das Zugpferd der Sendung werden. Die gebürtige Südafrikanerin gehörte bei "Let's Dance" zunächst einige Jahre zur Riege der Profitänzerinnen, ehe sie 2011 hinter das Jury-Pult wechselte.
In dem neuen ARD-Format, für das noch kein Titel bekannt ist, verbringen neun Frauen gemeinsam zwölf Tage in einem Haus am Meer.
Mabuse wird die Gruppe "auf der Reise ihres Lebens" begleiten, wie es in einer Mitteilung des WDR heißt.
Motsi Mabuse soll neun Frauen zu neuem Selbstbewusstsein führen
Konkret sollen die Teilnehmerinnen im Rahmen des persönlichen Life-Coachings mit der 44-Jährigen die Erwartungen von außen hinterfragen und so im Idealfall Schritt für Schritt zu mehr innerer Stärke und neuem Selbstbewusstsein finden.
Da Mabuse genau diese Werte verkörpere, sei sie die perfekte Begleiterin für die neun Frauen auf ihrem neuen Lebensweg. Laut dem Kölner Sender gehe es in den Folgen "mit Leidenschaft und viel Empathie" um "Female Empowerment".
Obwohl sie in Südafrika das Licht der Welt erblickte, absolvierte die TV-Bekanntheit ihre tänzerische Ausbildung in Deutschland. Sie spezialisierte sich auf lateinamerikanische Tänze und nahm erfolgreich an nationalen sowie internationalen Turnieren teil.
Gemeinsam mit ihrem langjährigen Tanzpartner Evgenij Voznyuk erreichte Mabuse Spitzenplätze in verschiedenen Wettbewerben. Nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn verlagerte Mabuse ihren Schwerpunkt dann auf das Coaching sowie auf mediale Projekte.