RTL zieht "Unter uns" den Stecker: Das hält Lars Steinhöfel von der Entscheidung
Köln/Düsseldorf - RTL schließt die "Schillerallee"! Zum Start der Woche hat der TV-Sender das Aus von "Unter uns" öffentlich gemacht. Wie haben die Darstellenden darauf reagiert? Das hat uns Lars Steinhöfel (40) im Exklusiv-Interview verraten.
Der erste Schock ist halbwegs verdaut, die Tränen getrocknet - nach mehr als 30 Jahren Bildschirmzeit zieht RTL der "Schillerallee" Ende des Jahres den Stecker.
Einer, der das Aus hautnah miterlebt: Lars Steinhöfel. Am Rande der Cast-Vorstellung der neuen Staffel "Promi Big Brother" hat TAG24 mit dem 40-Jährigen in Düsseldorf gesprochen.
"Mir geht es relativ gut zurzeit. Auch, wenn 'Unter uns' vor dem Aus steht. [...] Man muss immer damit rechnen, dass eine Show oder Produktion abgesetzt wird", erklärt der Serien-Darsteller.
Trotz der Absetzung im Hause RTL suche man aktuell nach einer neuen Heimat, verrät Steinhöfel. "Vielleicht finden wir die auch, dann geht 'Unter uns' weiter. Und wenn nicht, habe ich noch ein kleines Bein im Reality oder in anderen Shows."
Lars Steinhöfel deutet Teilnahme in Reality-Shows an
Heißt im Klartext: Der Schauspieler ist für den Ernstfall vorbereitet und hat seine Schäfchen im Trockenen. "Es gibt das ein oder andere Reality-Projekt, das schon abgedreht ist. Es gibt aber auch das ein oder andere Projekt, das demnächst noch kommt", kündigt Steinhöfel mit breitem Grinsen an.
Allerdings: "Natürlich darf ich darüber noch nichts sagen. Da muss man noch spekulieren."
Von der Unterstützung der "Unter uns"-Fans ist Steinhöfel geplättet. Die hatten unmittelbar nach der Sender-Entscheidung eine Petition der Darstellenden im Netz geteilt, um die Serie vor dem Bankrott zu retten.
"Das Video von uns hatte neun Millionen Views - nicht gerade gut für den Sender. Mit dieser Resonanz habe ich niemals im Leben gerechnet. Gucken wir mal, wo die Reise hingeht", wagt der 40-Jährige den Blick in die Glaskugel.
Am 31. August hatte RTL mitgeteilt, "Unter uns" nach 31 Jahren auf Sendung zum Ende des Jahres abzusetzen.
Titelfoto: Bildmontage: Thomas Banneyer/dpa, TAG24

