Quiz-Drama um Akademikerin: 500-Euro-Frage zu schwer, dann versagt ihr Joker
Köln - Eine Staatsanwältin aus München erlebt bei "Wer wird Millionär?" einen ganz bitteren Abend. Schon bei der ersten Mini-Hürde ist die Verzweiflung groß!
Vanessa Schork gehört zu den glücklichen Gewinnern der Auswahlrunde, die es am Montagabend auf den Ratestuhl von Günther Jauch (69) in der Mitte des Kölner RTL-Studios schaffen. Als es um 500 Euro geht, ist guter Rat bereits teuer.
Für diese Summe möchte der 69-jährige Quizmaster von seiner Kandidatin wissen: "Mit einem Zwischenstopp in Istanbul gelangt man per Flugzeug von …?" Zur Auswahl stehen: A) Turin nach Tulin, B) Verona nach Velona, C) Bari nach Bali und D) Rom nach Lom.
Je häufiger sich Vanessa die Frage durchliest, desto mehr steht sie auf dem Schlauch. In seiner gewohnt charmanten Art versucht Jauch, die Akademikerin auf den richtigen Weg zu lotsen, doch seine Andeutungen finden vor Nervosität kein Gehör.
Nicht umsonst entschied sich Vanessa vor ihrem Auftritt für die Sicherheitsvariante mit vier Jokern. Sie wusste wohl um ihr dünnes Nervenkostüm. Und so landet die Frage am Ende beim Publikum: Satte 97 Prozent wissen mit "Bari nach Bali" die korrekte Antwort.
Telefonjoker lässt "Wer wird Millionär?"-Kandidatin im Stich
Die nötige Lockerheit für die nächsten Herausforderungen gewinnt die Staatsanwältin aus der bayerischen Landeshauptstadt mit dem Überstehen der 500-Euro-Frage allerdings nicht. Ein Hilfsmittel nach dem anderen geht auf dem Weg zur Million viel zu schnell flöten.
Schließlich ist es sogar einer eben jener Joker, die den unglücklichen Quizshow-Auftritt von Vanessa beenden. Für 32.000 Euro möchte Jauch wissen, wie die Bezeichnung für die typische Gangart von Füchsen lautet.
Auch hier hat die Kandidatin mal wieder keinen blassen Schimmer. Sie entscheidet sich also dazu, jemanden anzurufen. Allerdings zeigt sich der Telefonjoker kurz darauf ebenso ahnungslos wie Vanessa.
Risiko möchte die Münchenerin nicht gehen, also bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihren Auftritt zu beenden. So steht für sie am Ende, trotz extrem holpriger Fragerunde, immerhin eine Gewinnsumme von 16.000 Euro zu Buche.
Die richtige Antwort wäre übrigens "schnüren" gewesen.
Titelfoto: RTL / Stefan Gregorowius

