Schnee und Eis sorgen für Unfälle mit mehreren Verletzten im Südwesten

Von Catharina Zelt, Marcus Scholz

Stuttgart - Bei Schnee und Glätte ist es in Baden-Württemberg zu Unfällen mit mehreren Verletzten gekommen.

Gefährliches Blitzeis führte am Freitagabend bei Willstätt-Sand im Ortenaukreis zu einem Frontalzusammenstoß zweier Autos.
Gefährliches Blitzeis führte am Freitagabend bei Willstätt-Sand im Ortenaukreis zu einem Frontalzusammenstoß zweier Autos.  © Esther Busch / EinsatzReport24

Wie die Polizei mitteilte, wurde ein Mädchen (15) bei Willstätt (Ortenaukreis) am Freitagabend bei einer Kollision auf glatter Straße schwer verletzt.

Sechs weitere Menschen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Beim Abfahren von der Bundesstraße geriet ein Fahrer (41) mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn - und kollidierte fast frontal mit einem entgegenkommenden Auto. Alle sieben Verletzten kamen in ein Krankenhaus.

Im Neckar-Odenwald- und im Main-Tauber-Kreis rückte die Polizei nach eigenen Angaben seit Freitagabend zu 46 Einsätzen aus. Auf glatter Straße geriet etwa in Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis) ein Fahrer mit seinem Auto in den Gegenverkehr. Sein Wagen stieß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen. Der Beifahrer erlitt laut Polizei vermutlich einen Beckenbruch und kam in ein Krankenhaus.

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Bei anderen Unfällen rutschten Lastwagen quer über die Straße und kamen zum Stehen - was teils zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.

Fahrer prallt gegen Leitplanke und fährt weiter zur Arbeit

Auch im Schwarzwald hat es gekracht. Ein 48-Jähriger fuhr am Freitag mit seinem Dacia auf der B500 von Furtwangen in Richtung Triberg. Im Ortskern von Schönwald kollidierte er mit einem Schneeräumfahrzeug. Ein Alkoholtest ergab 2,26 Promille.
Auch im Schwarzwald hat es gekracht. Ein 48-Jähriger fuhr am Freitag mit seinem Dacia auf der B500 von Furtwangen in Richtung Triberg. Im Ortskern von Schönwald kollidierte er mit einem Schneeräumfahrzeug. Ein Alkoholtest ergab 2,26 Promille.  © Joshua Rzepka/onw-images/dpa

Ein Fahrer (34) kam auf der Bundesstraße 30 bei Ravensburg am Freitagabend von der Straße ab. Den Angaben nach fuhr er zu schnell auf der schneeglatten Fahrbahn und sein Wagen prallte gegen eine Leitplanke. Obwohl das Fahrzeug stark beschädigt war, fuhr der Mann weiter zu seiner Arbeit. Erst später meldete er den Unfall bei der Polizei.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm kam es in der Nacht bis zum Morgen zu rund 25 Unfällen auf glatten Straßen. Auch der Bodenseekreis war von den winterlichen Straßenverhältnissen betroffen.

In der Nacht verlor ein Fahrer (34) auf der Bundesstraße 31 bei Friedrichshafen die Kontrolle über sein Auto und prallte frontal gegen die Mittelschutzplanke. Den Angaben zufolge war der Mann nach dem Schneefall zu schnell unterwegs. Sein Auto war auf der Hinterachse noch mit Sommerreifen ausgestattet.

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Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge ziehen im Tagesverlauf Schnee- oder Schneeregenschauer durch das Land. In der Nacht zum Sonntag soll es noch vereinzelt Schneeschauer geben. Bei Tiefstwerten zwischen -2 und -10 Grad könne es zudem örtlich glatt werden.

Titelfoto: Montage: Esther Busch / EinsatzReport24, Joshua Rzepka/onw-images/dpa

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