Neuschnee und Eis sorgen für glatte Straßen in Bayern
Pfaffenhofen/München - Wildes Schneetreiben in München, Lawinengefahr in den Bergen: Der Winter hält den Süden Bayerns weiter fest im Griff und macht die Straßen gefährlich glatt.
Der Deutsche Wetterdienst hatte ein Frontensystem angekündigt, dass Kälte, Regen und Eis im Gepäck hat.
Autofahrer müssen aufpassen, denn die Straßen sind durch überfrierende Nässe glatt, warnen die Meteorologen. Im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm wurde der nächtliche Schneeregen bereits für einen 35-Jährigen zum Verhängnis.
Der Mann war aus Freinhausen in Richtung Hohenwart unterwegs gewesen. Bei der Abzweigung nach Schwaig kam sein Auto in der Kurve von der Straße ab, berichtete die Polizei.
Er prallte gegen einen Baum und mehrere Verkehrsschilder. Der 35-Jährige kam mit dem Rettungsdienst schwer verletzt in ein Krankenhaus. Ein Hubschrauber konnte wegen des Wetters nicht zu seiner Rettung starten.
Er sei mit nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs gewesen, teilte die Polizei mit. Die Ermittlungen zum genauen Unfallgeschehen laufen.
Lawinengefahr in den Bergen steigt weiter
Derweil werden in den Bergen bis zu zehn Zentimeter Neuschnee erwartet. Der Lawinenwarndienst meldete oberhalb von 2000 Metern eine erhebliche Gefahr. Am Samstag hatte eine Lawine am Watzmann bereits einen Skitourengeher verschüttet.
"Das Hauptproblem ist Neuschnee", erklärten die Experten. Schneebretter können sich schon ohne große Zusatzbelastung lösen. Von Skitouren sei deshalb absolut abzuraten.
Titelfoto: Vifogra / Amy Minderle, Karl-Josef Hildenbrand/dpa
