Öl wird billiger, Sprit bleibt teuer: ADAC fordert schnelle Preissenkung

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Von Christof Rührmair

München - Die Spritpreise reagieren nur zögerlich auf die Entspannung im Nahen Osten. Der ADAC beobachtet am Montag bisher noch keine Weitergabe der gesunkenen Ölpreise im "angemessenen Umfang".

Die Spritpreise sinken nicht schnell genug.
Die Spritpreise sinken nicht schnell genug.  © Philip Dulian/dpa

Diese sollte aber im Sinne der Autofahrer rasch passieren, fordert der Verkehrsclub. 

Am Sonntag kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Tagesdurchschnitt 1,877 Euro. Der Preis hat sich seit Mittwoch vergangener Woche nur wenig bewegt. Damals lag er bei 1,871 Euro.

Bei Diesel zeigte sich zuletzt weiterhin ein Abwärtstrend. Mit 1,829 Euro war der Kraftstoff am Sonntag um 2,3 Cent billiger als am Mittwoch. 

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Mit den aktuellen Ständen ist E10 nur noch 9,9 Cent teurer als am letzten Tag vor Kriegsbeginn, Diesel um 8,3 Cent.

In der Spitze hatte sich Diesel um mehr als 70 Cent pro Liter verteuert, E10 um mehr als 40 Cent.

Die aktuellen Preise werden allerdings vom Tankrabatt gedrückt, durch den die Bundesregierung pro Liter auf Steuern in Höhe von 16,7 Cent verzichtet.

Er läuft zum Monatsende aus - dann dürften die Preise an den Zapfsäulen wieder steigen.

Titelfoto: Philip Dulian/dpa (Symbolfoto)

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