Auto ohne Fahrer baut Unfall und setzt dann selbst den Notruf ab

Von Marcel Gnauck

Sonnefeld - Ohne Fahrer ist ein Auto im bayerischen Oberfranken, unweit der Grenze zu Thüringen, losgerollt und hat nach einem Unfall selbstständig einen Notruf abgesetzt.

Polizei und Rettungsdienst eilten zum Unfallort, doch einen Vernetzten gab es nicht zu verarzten. (Symbolfoto)  © Jens Büttner/dpa

Ein 65-Jähriger hatte zuvor seinen Wagen an einem abschüssigen Gelände nicht richtig gesichert, wie die Polizei mitteilte.

Der Wagen rollte am Dienstag quer über eine Wiese in Sonnefeld (Landkreis Coburg) und prallte gegen die Aussegnungshalle eines nahe gelegenen Friedhofes. Durch die Wucht des Aufpralls löste der Wagen selbstständig einen Notruf aus. 

Als Polizei und Rettungsdienst ankamen, sei der 65-Jährige sichtlich verwundert über den Einsatz gewesen, hieß es in der Mitteilung weiter. Er habe sich den Einsatz zunächst nicht erklären können.

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Laut den Ermittlern entstand an dem Friedhofsgebäude lediglich ein geringer Schaden. Das Auto musste abgeschleppt werden. 

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In neueren Autos ist eine sogenannte eCall-Technologie verbaut, wie der ADAC erklärt. Wenn bei Unfällen der Airbag auslöst, sendet der Wagen per Satellit automatisch den Unfallort sowie weitere Informationen, etwa Fahrzeugtyp und Anzahl der Insassen, an die Notrufzentrale.

Durch diese Technologie soll der Rettungsdienst schneller an den Unfallort kommen als beim herkömmlichen Notruf.

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