Fatal von Windböe erfasst: Gleitschirmflieger stürzt aus 20 Metern Höhe ab

Von Elke Richter

Haibach - Ein Gleitschirmflieger ist im niederbayerischen Haibach kurz nach dem Start aus etwa 20 Metern Höhe abgestürzt und hat sich schwer verletzt.

Gleich mehrere Gleitschirmflieger sind am Wochenende verunglückt. (Symbolfoto)  © Sebastian Gollnow/dpa

Der knapp 60-Jährige war am Dienstagmittag am Startplatz in Sommerberg (Landkreis Straubing-Bogen) abgehoben.

"Kurz danach erfassten ihn wohl wiederholt seitliche Windböen, die teilweise zum Einklappen des Schirms führten", teilte das Polizeipräsidium Niederbayern mit. Der Flieger kam den Angaben zufolge dadurch ins Rotieren, trudelte zu Boden, und der Mann stürzte nur noch teilweise durch den Schirm gebremst zu Boden.

Er wurde von einem Rettungshubschrauber per Seilwinde geborgen, wie es weiter hieß. Im Anschluss kam er mit Verdacht auf mehrere Knochenbrüche in ein Krankenhaus.

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Seit dem Wochenende war es bereits mehrfach zu Unfällen mit Gleitschirmen gekommen. Aufsehenerregend war etwa ein Vorfall nahe Zell am See in Österreich, wo ein Kleinflugzeug den Gleitschirm einer Pilotin zerfetzte.

Die 44-Jährige konnte sich nur dank ihrer schnellen Reaktion und eines Notfallschirms retten. 

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Zahlreiche Unfälle mit Gleitschirmen: Piloten schwer verletzt

An der Hochries in den Chiemgauer Alpen verunglückten gleich drei Menschen. Zwei Gleitschirmpiloten blieben dort in Bäumen hängen, kurz darauf knickte der Schirm einer 36-Jährigen bei einem Fallschirm-Ausbildungsflug ein. Sie erlitt schwere Verletzungen am Oberkörper.

Im Allgäu gab es ebenfalls drei Gleitschirmfliegerunfälle am Breitenberg in Pfronten (Landkreis Ostallgäu). Ein weiterer Unfall ereignete sich am Buchenberg in den Ammergauer Alpen, wo sich ein 30-Jähriger schwer verletzte.

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