Hundeliebe endet tragisch: Frauchen rennt Tier auf Bundesstraße hinterher, dann kommt ein Auto

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Roth - Eine Frau ist am Freitagabend auf der B2 in Bayern von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Sie war ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge ihrem Hund auf die Fahrbahn hinterhergelaufen.

Rettungskräfte analysieren den genauen Unfallhergang. Ein Gutachter wurde hinzugezogen.
Rettungskräfte analysieren den genauen Unfallhergang. Ein Gutachter wurde hinzugezogen.  © vifogra / Ralph Goppelt

Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, ereignete sich der Unfall gegen 19.30 Uhr auf der Bundesstraße zwischen den Anschlussstellen Rednitzhembach und Roth in Mittelfranken.

Demnach war eine Frau gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Hund in einem nahegelegenen Wald spazieren. Plötzlich riss sich der Vierbeiner dabei los und lief anschließend auf die Fahrbahn.

Die Frau rannte ihrem Hund auf die vierspurige Kraftfahrstraße ohne Tempolimit hinterher.

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An der Mittelschutzplanke drehte sie dem Polizeisprecher zufolge um. Offenbar hatte sie erkannt, welcher Gefahr sie sich aussetzt.

Doch da war es schon zu spät!

Die Frau wurde von einer Autofahrerin erfasst und durch die Luft geschleudert. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Die Windschutzscheibe des Autos zerbrach bei dem Aufprall.
Die Windschutzscheibe des Autos zerbrach bei dem Aufprall.  © vifogra / Ralph Goppelt

Unfall auf B2 bei Roth: Ehemann musste alles mit ansehen

Ein Rettungshubschrauber flog die lebensgefährlich verletzte Frau in eine Klinik.
Ein Rettungshubschrauber flog die lebensgefährlich verletzte Frau in eine Klinik.  © vifogra / Ralph Goppelt

Die Autofahrerin wurde leicht verletzt, erlitt einen Schock. Auch sie wurde in eine Klinik gebracht.

Der Ehemann der Schwerstverletzten, der alles mit ansehen musste, erlitt ebenfalls einen schweren Schock, wurde von einem Kriseninterventionsteam betreut. Der Hund blieb beim Vorfall unverletzt.

"Wie man auf die Idee kommen kann, hier über die Fahrbahn zu rennen, ist mir ein mittelschweres Rätsel. Das ist eine Kraftfahrstraße, hier ist kein Tempolimit", sagte der Polizeisprecher.

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Sein Appell in solchen Situationen: "Vielleicht die Polizei anrufen, aber auf keinen Fall die Hauptfahrbahn hier betreten. Das ist lebensgefährlich."

Der Verkehr wurde an der Autobahnausfahrt Rednitzhembach abgeleitet. Die Staatsanwaltschaft ordnete an, einen Sachverständigen zur Klärung des genauen Unfallhergangs hinzuzuziehen. Die polizeilichen Ermittlungen laufen.

Titelfoto: vifogra / Ralph Goppelt

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