Neuhaus am Inn - Am Dienstagabend ist im niederbayerischen Landkreis Passau ein Pick-up nach einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 512 vollständig ausgebrannt.
Der 64 Jahre alte Fahrer des Fahrzeugs der Marke General Motors war laut Polizeiangaben betrunken - aber nach ersten Erkenntnissen nicht schuld an der Kollision.
Nach derzeitigem Stand war bei dem Unfall gegen 20.05 Uhr auf der Gegenspur ein 28-jähriger Deutscher mit seinem BMW Richtung A3 unterwegs.
Dabei wurde er offenbar in seinem Fahrzeug abgelenkt und geriet auf die falsche Fahrbahn. Dort kam es zum Zusammenstoß.
"Der Pkw des 64-Jährigen geriet daraufhin in Brand, dieser wurde von der örtlichen Feuerwehr abgelöscht", gab die Polizeiinspektion Passau am Mittwoch bekannt.
"Beide Fahrer kamen mit leichten Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus, deren Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden."
Polizisten stellen Alkoholgeruch fest - und ziehen Führerschein ein
Der durch den Unfall entstandene Sachschaden wird von den Beamten auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.
Ein ganz anderes Problem allerdings machten die Polizisten an anderer Stelle aus: Bei dem 64-jährigen Deutschen wurde Alkoholgeruch festgestellt.
Nach dem Test sprachen die Ordnungshüter von "einer erheblichen Alkoholisierung" bei dem Pick-up-Fahrer.
Sein Führerschein wurde sichergestellt, er selbst musste sich im Krankenhaus einer Blutentnahme durch einen Arzt unterziehen.
Knapp vier Stunden lang musste die Bundesstraße in diesem Bereich komplett gesperrt werden und konnte erst wenige Minuten vor Mitternacht wieder freigegeben werden.