Spaziergänger samt Hund von Güterzug erfasst und tödlich verletzt

Hohenfurch - Im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau ist am Freitagmorgen ein 66 Jahre alter Spaziergänger an einem Bahnübergang tödlich verunglückt. Der Mann war nach bisherigen Erkenntnissen mit drei Hunden unterwegs.

Die Kripo Weilheim versucht nun herauszufinden, wie es zu dem tödlichen Unfall kommen konnte. (Symbolbild)  © Bundespolizei München

Der Unfall passierte an einem Bahnübergang im Tal bei Hohenfurch.

Dabei erfasste ein herannahender Güterzug den Mann und die Tiere – der 66-Jährige und ein Hund starben, ein weiterer Vierbeiner wurde leicht verletzt.

"Ein 66-Jähriger, der nach derzeit vorliegenden Erkenntnissen mit mehreren Hunden unterwegs war, wurde von einem Güterzug erfasst. Bei dem Unfall kam neben dem Mann auch ein Hund ums Leben", teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit.

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Für die Dauer der Einsatz- und Bergungsmaßnahmen sperrten die Kräfte die eingleisige Strecke. Weil ein dritter Hund nach dem Unfall weggelaufen war, suchten Polizeihundeführer nach dem Vierbeiner. "Diese konnten das Tier schließlich in der näheren Umgebung unverletzt auffinden."

Weitere Details zu den bisherigen Erkenntnissen nannten die Beamten vorerst noch nicht. Neben dem Lokführer wurden auch die Angehörigen des Verunglückten von einem Kriseninterventionsteam (KIT) betreut.

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Die ersten Maßnahmen übernahm die Polizeiinspektion Schongau, anschließend führte der Kriminaldauerdienst der Kripo Weilheim die Untersuchungen weiter.

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