Tragisches Ende einer verzweifelten Suche: Mann wird tot aus Getreidesilo geborgen

Wiesentheid - Im unterfränkischen Landkreis Kitzingen ist am Dienstagnachmittag eine Person in einen Getreidesilo gefallen. Am Abend konnte er schließlich geborgen werden. "Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen konnte dem Mann nicht mehr geholfen werden. Er verstarb noch an der Unfallstelle", teilte die Polizei mit.

Um 12.49 Uhr wurden die Einsatzkräfte über eine Person informiert, die in einen der Getreidebehälter gestürzt ist.  © NEWS5 / Pascal Höfig

Mehrere Rettungseinheiten von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW) und medizinischem Fachpersonal waren bei dem Einsatz auf dem landwirtschaftlichen Betrieb vor Ort.

Speziell seien auch Höhenretter der Berufsfeuerwehr Würzburg im Einsatz. Nach aktuellem Stand geht man davon aus, dass die Person von "getreideähnlichem Material" verschüttet wurde.

"Problematik bei einem Silo ist immer, dass ich eine gewisse Höhe habe, aus der ich auf eine niedrigere Ebene kommen muss", erklärt Jonas Wirth, Pressesprecher der Feuerwehr.

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"Das heißt, ich muss in diesem Fall mit Abseil-Geräten arbeiten, um überhaupt nach dem Vermissten suchen zu können."

Von oben habe man in diesem Fall angefangen, einen weiteren Zugang zur Mitte des Silos zu schaffen. Über Stunden suchte man einen Weg zu dem Mann. Kontakt hatte man keinen zu ihm.

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85 Tonnen getreideähnliches Material im Silo

Auf und neben dem Silo versuchen die Helfer den ganzen Nachmittag über, den Vermissten zu finden.  © NEWS5 / Pascal Höfig

Es handelt sich bei dem Verstorbenen um einen 56-Jährigen, der aus noch unklaren Gründen in den Behälter gestürzt ist.

Die Such- und Rettungsmaßnahmen dauerten den ganzen Nachmittag über an. "Wir werden so lange suchen, bis wir die Person gefunden haben und gehen immer vom Bestmöglichen aus", zeigte sich Wirth während der Aktion noch optimistisch.

Der Silo war laut Aussage zu etwa zwei Dritteln gefüllt. Dennoch habe sich eine Masse von etwa 85 Tonnen Material darin befunden, so der Sprecher.

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Es sei ein entsprechendes Großfahrzeug angefordert worden, mit dem der nicht genauer genannte, getreideähnliche Inhalt herausgesaugt werden sollte.

Wie das Polizeipräsidium Unterfranken gegenüber TAG24 mitteilte, handelt es sich bei dem Mann wohl um einen Mitarbeiter. Der Notruf sei über die Integrierte Leitstelle gegen 12.49 Uhr abgesetzt worden. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen zu dem Unfall übernommen.

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