Zug entgleist am Hauptbahnhof Ingolstadt: Enormer Sachschaden

Ingolstadt - Ein Güterzug ist am Hauptbahnhof Ingolstadt teilweise aus den Gleisen gesprungen. Es entstand ein enormer Sachschaden von etwa 100.000 Euro. Die Bundespolizei ermittelt zum genauen Unfallhergang.

Ein sogenannter Hemmschuh, wie er hier auf dem Bild zu sehen ist, soll den Unfall verursacht haben. (Symbolfoto)  © Bundespolizei

Wie die Ermittlungsbehörde mitteilte, kam es am frühen Freitagmorgen gegen 3.30 Uhr zu dem Unfall. Demnach rangierte ein Lokführer auf Gleis 77 den Güterzug, als er ein "kleines, aber folgenreiches Hindernis übersah: einen sogenannten Hemmschuh".

Ein Hemmschuh ist ein keilförmiges Stück Metall, das auf die Schiene gelegt wird, damit Waggons nicht wegrollen können.

Den Ermittlern zufolge war der Hemmschuh von einem Zug mitgeschleift worden und hatte sich unter einer Weiche verklemmt. "Die Folge: Gleich zwei Waggons sprangen aus dem Gleis", so die Bundespolizei.

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Neben den beiden Waggons wurden Teile von zwei Weichen zerstört und auf einer Länge von rund 60 Metern wurden die Schienen sowie der Unterbau des Gleises beschädigt.

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Die Güterwagen waren zum Unfallzeitpunkt komplett leer. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

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