Von Marion van der Kraats, Matthias Kuhnert
Berlin - Nach dem Alarm auf dem Tempelhofer Feld in Berlin wegen eines angeblich bewaffneten Mannes hat die Polizei ihren Großeinsatz beendet.
"Da wir von keiner Gefahrenlage mehr ausgehen, wird der abgesperrte Bereich wieder freigegeben", teilte sie auf X mit. Ein Sprecher ergänzte, bei der Suche sei keine verdächtige Person festgestellt worden.
Weitere Hinweise auf eine Waffe lägen aktuell nicht vor. Die Kriminalpolizei habe vor Ort Ermittlungen aufgenommen.
Laut Polizei hatte eine Frau gegen 13 Uhr einen Streit zwischen mehreren Personen beobachtet. Bei einem Beteiligten will sie einen waffenähnlichen Gegenstand gesehen haben und wählte daher den Notruf.
Die Polizei eilte daraufhin mit rund 100 teils schwer bewaffneten Einsatzkräften zum Tempelhofer Feld, um die Person zu suchen. Auch ein Hubschrauber kreiste über dem weitläufigen früheren Flughafenareal.
Es bestehe der "Verdacht einer Gefahrenlage", teilte die Behörde auf der Onlineplattform X zunächst mit. "Unsere Einsatzkräfte sind bereits sichtbar vor Ort und überprüfen die Situation", hieß es. "Bislang haben unsere Einsatzkräfte keine konkrete Gefahr festgestellt." Dabei bleib es auch!
Vor gut zwei Monaten gab es einen vergleichbaren Großeinsatz der Polizei in dem nahegelegenen Volkspark Hasenheide. Damals hatten Zeugen von Schüssen berichtet. Zahlreiche Polizisten sowie ein Hubschrauber und Hunde suchten damals das Gelände ab - nach knapp drei rund Stunden wurde der Einsatz ohne Ergebnisse beendet.
Erstmeldung um 15.33 Uhr, aktualisiert um 17.16 Uhr