Hitzewelle ist da: Wo es am heißesten wird, wo es Abkühlung gibt

Von Antje Kayser

Berlin - Es wird heiß: Ab Mittwoch steigen die Temperaturen in Berlin und Brandenburg. "Jetzt geht's in den nächsten Tagen immer ein Stückchen höher", sagte Stefan Rubach, Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Im Tiergarten bietet der Rasensprenger kurz etwas Abkühlung.  © Kay Nietfeld/dpa

Am Mittwoch werden dem DWD zufolge bis zu 34 Grad erwartet, am Donnerstag liegen die Höchstwerte zwischen 31 und 36 Grad, am Freitag zwischen 32 und 37 Grad. Es gebe viel Sonnenschein, wenig Wind und tropische Nächte. 

Den Höhepunkt erwartet der DWD am Wochenende. Voraussichtlich am Samstag kann es 37 bis 40 Grad heiß werden, sagte Meteorologe Rubach. Am Sonntag liegen die Temperaturen dem Modell zufolge dann voraussichtlich um etwa zwei Grad niedriger.

Dann gebe es auch etwas mehr Wolken und es könne auch zu Schauern und Gewittern kommen. Möglich sei aber auch, dass der Hitzeschub sogar am Sonntag noch da sei, und es ähnlich heiß werde wie am Samstag. 

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Der bisherige Rekord für einen Junitag in der Region Berlin und Brandenburg wurde am 19. Juni 2022 in Cottbus gemessen, dort stieg die Temperatur auf 39,2 Grad. Der höchste Wert in einem Juni in Berlin liegt bei 38,6 Grad, und wurde am 30. Juni 2019 in Tegel gemessen.

"In dieser Größenordnung werden wir landen", sagte Rubach mit Blick auf das Wochenende. Es werde "sehr heiß, ungewöhnlich heiß für Juni". Derartige Temperaturen im Juni häufen sich ihm zufolge in den letzten Jahren. 

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40-Grad-Marke in Brandenburg möglich: "Sind im historischen Maßstab irgendwo unterwegs"

Wer der Sonne brutzeln will, sollte dabei viel Flüssigkeit aufnehmen.  © Sebastian Gollnow/dpa

Und wo wird es am kühlsten werden? In Brandenburg werde es ein Nordost-Südwest-Gefälle geben, sagte Rubach. In der Uckermark etwa werden am Wochenende wohl "nur" 37 Grad erwartet. In Richtung Elbe, also etwa im Landkreis Potsdam-Mittelmark oder in der Niederlausitz gehe es schon eher Richtung 40 Grad. "Fakt ist, dass es auf jeden Fall sehr heiß und ungewöhnlich heiß wird und dass wir auf jeden Fall auch im historischen Maßstab irgendwo unterwegs sind", sagte Rubach. 

Herausfordernd sind die Temperaturen vor allem für ältere Menschen, Leute mit Kreislauferkrankungen. "Das wird dann schon sehr unangenehm, wenn man am Tage aus der Hitze kommt, und dann kriegt man es nachts eigentlich auch nicht mehr wirklich kühl", sagte Rubach.

Wer Abkühlung im Schwimmbad sucht, kann glücklicherweise sowohl auf das Columbiabad, als auch das Prinzenbad wieder zurückgreifen. Ersteres kann wegen technischer Probleme doch etwas früher als erwartet wieder öffnen, doch auch Abseits davon gibt es weitere Alternativen.

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Die Karte kuehle-orte.berlin.de zeigt öffentliche Trinkwasserbrunnen und Rückzugsorte in der Stadt an, dazu gehören etwa Kirchen, Bibliotheken, Nachbarschaftstreffs und Rathäuser. Medizinische Betreuung gibt es dort nicht. Am Freitag laden außerdem vier Potsdamer Museen zu einem kostenfreien Besuch ein: das Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte, das Filmmuseum Potsdam, das Naturkundemuseum Potsdam und das Potsdam Museum.

Klimatisiert sind in der Regel auch Kinos und Einkaufszentren, erträglicher ist es außerdem im Schatten großer Bäume sowie am und im Wasser.

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