Bis zu 100.000 Euro Bußgeld: Bezirk nimmt Sperrmüllsünder ins Visier

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Berlin - Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf geht verstärkt gegen illegal abgelagerten Sperrmüll vor.

Sperrmüll ist in ganz Berlin ein riesiges Problem. (Archivbild)
Sperrmüll ist in ganz Berlin ein riesiges Problem. (Archivbild)  © Britta Pedersen/dpa

Wie die Behörde mitteilte, kontrolliert das Ordnungsamt vom 13. bis 19. April verstärkt Straßen und bekannte Ablagestellen im Bezirk. Die Maßnahmen sind Teil einer berlinweiten Aktion der Ordnungsämter.

Dabei sollen gezielt Verursacher ermittelt werden, die Abfälle oder Sperrmüll unerlaubt im öffentlichen Raum abstellen.

In entsprechenden Fällen werden Anzeigen gefertigt. Es drohen Bußgelder von bis zu 100.000 Euro.

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Nach Angaben des Bezirksamts stellt illegal abgestellter Sperrmüll nicht nur ein optisches Problem dar, sondern birgt auch Sicherheitsrisiken.

So könnten etwa Gehwege blockiert und insbesondere Menschen zu Fuß oder im Rollstuhl behindert werden. Zudem ziehe abgelegter Müll häufig weiteren Unrat an.

Die Aktion knüpft an die Kampagne "Einfach abstellen hat seinen Preis" der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt an, die auf mehr Stadtsauberkeit in der Hauptstadt abzielt.

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa

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