Ist das die Bushaltestelle der Zukunft? BVG stellt neues Projekt vor

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Von Stefan Kruse

Berlin - An der Haltestelle einfach auf den Bus warten? Nach dem Willen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sollen die Wartehäuschen der Zukunft viel mehr Funktionen bieten.

Geht es nach den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), sollen Wartehäuschen der Zukunft technisch optimal ausgestattet sein.
Geht es nach den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), sollen Wartehäuschen der Zukunft technisch optimal ausgestattet sein.  © Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Gemeinsam mit dem Außenwerber Wall stellte das Unternehmen am Mittwoch in Berlin-Mitte eine - wie es hieß - "innovative Wartehalle" vor, die jetzt getestet werden soll.

"Sie vereint neue Sicherheitsfunktionen, digitale Fahrgastinformation und zusätzlichen Service in einem gemeinsamen Konzept", wie die BVG erklärte. 

So umfasst die Test-Wartehalle an der Haltestelle Spandauer Straße/Marienkirche nahe dem Alexanderplatz eine direkte Sprechverbindung zur Sicherheitsleitstelle der BVG.

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Wartende haben so zum Beispiel bei Straftaten oder sonstigen Zwischenfällen direkt einen Ansprechpartner. Außerdem gibt es an der Haltestelle einen Defibrillator für schnelle Hilfe bei medizinischen Notfällen. 

Digitale Informationen zu den Abfahrtszeiten der Busse - heute schon an manchen Haltestellen verfügbar - bekommen die Fahrgäste auch. Solarpaneele auf dem Dach sorgen für die Stromversorgung der Beleuchtung. Ergänzt wird das Ganze durch USB-Lademöglichkeiten und WLAN.

Fahrgäste sollen ihre Meinung sagen

Jean-François Decaux (67, l.n. r.), Gesellschafter von Wall und Co-CEO von JCDecaux, Ute Bonde (59, CDU), Berliner Verkehrssenatorin, Henrik Falk (56), Vorstandsvorsitzender der BVG, und Kai Wegner (53, CDU), Regierender Bürgermeister von Berlin, bei der Vorstellung der neuen Haltestelle.
Jean-François Decaux (67, l.n. r.), Gesellschafter von Wall und Co-CEO von JCDecaux, Ute Bonde (59, CDU), Berliner Verkehrssenatorin, Henrik Falk (56), Vorstandsvorsitzender der BVG, und Kai Wegner (53, CDU), Regierender Bürgermeister von Berlin, bei der Vorstellung der neuen Haltestelle.  © Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Nach Angaben von Vorstandschef Henrik Falk (56) möchte die BVG gemeinsam mit den Fahrgästen herausfinden, welche Funktionen im Alltag einen echten Mehrwert bieten und wie sich Haltestellen künftig weiterentwickeln lassen. "Unsere Fahrgäste sollen sich dort gut informiert, gut orientiert und vor allem sicher fühlen."

Die Test-Phase dauert demnach einige Monate. Fahrgäste können ihre Meinung direkt per QR-Code an der Haltestelle mitteilen und so Hinweise für mögliche zukünftige Entwicklungen geben.

Nach Meinung von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (53, CDU) zeigt die Wartehalle, dass Berlin ein Standort für Innovationen, Kreativität und modernen Bürgerservice ist.

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Ziel sei, die Sicherheit und die Informationslage für Fahrgäste zu verbessern.

Titelfoto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa

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