Start für das U8-Mega-Projekt: Erste Bohrungen im Märkischen Viertel

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Berlin - Jetzt kommt Bewegung in eines der größten U-Bahn-Projekte der Hauptstadt: Die geplante Verlängerung der U8 ins Märkische Viertel hat am Mittwoch begonnen.

Berlins Verkehrssenatorin Ute Bonde (59, CDU) und BVG-Geschäftsführer Henrik Falk (56, rechts) verfolgen die erste Probebohrung für die geplante U8-Verlängerung.
Berlins Verkehrssenatorin Ute Bonde (59, CDU) und BVG-Geschäftsführer Henrik Falk (56, rechts) verfolgen die erste Probebohrung für die geplante U8-Verlängerung.  © BVG, Florian Bündig

Nachdem der Berliner Senat Ende April grünes Licht für die nächsten Planungsschritte gegeben hatte, ist jetzt auch der offizielle Auftrag erteilt.

Und die BVG legt sofort los: Im Bereich der ehemaligen Postbrücke starteten die ersten Erkundungsbohrungen, wie das Unternehmen in einer Mitteilung bekannt gab. Damit beginnen die Baugrunduntersuchungen entlang der geplanten Strecke – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur neuen U-Bahn.

Die Verlängerung der U8 gehört zu den langfristig geplanten Infrastrukturprojekten Berlins. Künftig soll die Linie vom jetzigen Endbahnhof Wittenau bis zum Senftenberger Ring im Märkischen Viertel führen.

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"Mit der Verlängerung der U8 schaffen wir eine leistungsfähige und zukunftsfähige Anbindung für eines der größten Wohngebiete Berlins. Zehntausende Menschen im Märkischen Viertel sollen künftig direkt an das Berliner U-Bahn-Netz angeschlossen werden", erklärt Ute Bonde (59, CDU), Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.

So geht es mit der U8 weiter

In den kommenden Monaten sollen die bisherigen Erkenntnisse weiter vertieft und die bevorzugte Streckenführung konkret ausgearbeitet werden. Zum einen wird festgelegt, wo die neue U-Bahn genau verlaufen und an welchen Standorten die Bahnhöfe entstehen sollen. Zum anderen arbeiten die Planer an den technischen Details und prüfen die Wirtschaftlichkeit des Projekts.

Wann die neuen Bauarbeiten der neuen Strecke abgeschlossen sein werden, ist bislang unklar.

Titelfoto: BVG, Florian Bündig

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