Berlinerin tot in der Toskana entdeckt: Wurde sie Opfer eines perfiden Versuchs des Versicherungsbetrugs?

Von Robert Messer

Berlin/Florenz - Im Fall einer in der Toskana getöteten Deutschen hat die italienische Polizei zwei Verdächtige festgenommen.

Nach Angaben der Carabinieri gab es zwei Festnahmen im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Mord. (Symbolfoto)
Nach Angaben der Carabinieri gab es zwei Festnahmen im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Mord. (Symbolfoto)  © Alessandro Fucarini/IPA via ZUMA Press/dpa

Ein Mann und eine Frau stehen im Verdacht, die Frau aus Berlin vorsätzlich getötet zu haben, wie die Carabinieri mitteilten.

Ihre Leiche wurde im Sommer vergangenen Jahres in einem Waldstück bei der Gemeinde Castagno d'Andrea unweit von Florenz entdeckt. In der Nähe fanden die Behörden auch einen blutbeschmierten Stein.

Bei den Verdächtigen soll es sich Medienberichten zufolge um ihren Lebensgefährten sowie um eine Bekannte des Mannes handeln. Die Frau lebte mit ihm seit einiger Zeit in Italien und hatte wenige Monate vor ihrem Tod ein Kind bekommen.

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Den Ermittlungen zufolge wollten die Tatverdächtigen an rund drei Millionen Euro aus Lebensversicherungen gelangen, die auf den Namen der zum Zeitpunkt ihres Todes 52 Jahre alten Frau abgeschlossen worden waren.

Nach Angaben der Polizei soll der Mann seine Lebensgefährtin am Tatmorgen zu einem Spaziergang im Wald überredet und dann heimlich mit einem Beruhigungsmittel betäubt haben.

Seine mutmaßliche Komplizin fuhr die bewusstlose Frau anschließend zu einem abgelegenen Straßenabschnitt in dem Waldgebiet und legte sie dort ab. Mehrmals schlug sie ihr mit einem großen Stein auf den Kopf. Die Tat wurde so inszeniert, dass sie wie ein Unfall aussah.

Titelfoto: Alessandro Fucarini/IPA via ZUMA Press/dpa

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