Ferrum: Berliner Sondereinheit für Schusswaffen zieht erste Bilanz

Berlin - Seit dem 13. November 2025 ist die Sondereinheit "Ferrum" (lat. Eisen) im Einsatz gegen Schusswaffen in der Hauptstadt - welche Erfolge haben die Ermittler aufzuweisen?

Mehr als 60 Ermittler sind Tag für Tag für die Sondereinheit Ferrum im Einsatz.
Mehr als 60 Ermittler sind Tag für Tag für die Sondereinheit Ferrum im Einsatz.  © Facebook/Polizei Berlin

In Berlin vergeht kaum ein Tag ohne Schüsse. Immer wieder werden Lokale und andere Geschäfte, aber auch Privathäuser und Personen ins Visier genommen.

Die Polizei vermutet die Drahtzieher in der Organisierten Kriminalität. Aus diesem Grund wurde die Besondere Aufbauorganisation (BAO) Codename: Ferrum ins Leben gerufen.

Die Einheit wurde eigens dafür aufgebaut, um illegale Schusswaffen ausfindig zu machen und die kriminellen Strukturen, die dahinterstecken, aufzudecken, teilte die Behörde bei Facebook mit.

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Seit der Gründung sind täglich mehr als 60 Ermittler im Einsatz, die je nach Lage für Durchsuchungen oder Fahndungen flexibel verstärkt werden können.

Aber was hat die Sondereinheit bislang vorzuweisen? In den knapp fünf Monaten konnten 24 Haftbefehle und 71 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt werden. Ferner wurden von den Beamten 830 Geschäfte kontrolliert und mehr als 3000 Fahrzeuge überprüft.

Schwerpunkt der Ermittler sind illegale Schusswaffen in der Hauptstadt.
Schwerpunkt der Ermittler sind illegale Schusswaffen in der Hauptstadt.  © Facebook/Polizei Berlin

Im Zuge der Maßnahmen stellten die Beamten ferner die Identität von 5366 Personen fest und beschlagnahmten 27 scharfe Schusswaffen sowie 468 scharfe Patronen.

Titelfoto: Facebook/Polizei Berlin (Bildmontage)

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