Berlin - Am späten Donnerstagabend ist in Berlin-Mitte ein Jugendlicher vorläufig festgenommen worden. Der Vorwurf: Er soll mit einer scharfen Waffe geschossen haben.
Ein Anwohner wählte gegen 22.40 Uhr den Notruf, nachdem er Schussgeräusche an der Kreuzung Schwedenstraße Ecke Koloniestraße wahrgenommen hatte, wie die Polizei am Freitag mitteilte.
Auf einer Verkehrsinsel entdeckten die Einsatzkräfte dann in der Tat mehrere Hülsen sowie scharfe Patronen und stellten sie sicher.
In der Nähe des Tatorts nahmen die Beamten einen 17-Jährigen vorläufig fest, der sich in einem Polizeigewahrsam den obligatorischen Maßnahmen unterziehen musste.
Anschließend wurde der mutmaßliche Schütze wieder auf freien Fuß gesetzt. Ob die Polizisten eine Waffe bei ihm fanden, teilte die Behörde nicht mit. Auch worauf geschossen wurde, blieb zunächst unklar.
Kriminaltechniker sicherten unterdessen weitere Spuren am Tatort. Die Ermittlungen zu der Schussabgabe im Ortsteil Gesundbrunnen dauern an.