Mann in Neukölln am helllichten Tag angeschossen: Verdächtiger festgenommen
Berlin - Mitte März wurde in Berlin-Neukölln am helllichten Tag ein 24-Jähriger angeschossen und schwer verletzt. Jetzt hat die Polizei einen Tatverdächtigen (40) festgenommen.
Dem 40-Jährigen wird vorgeworfen, am 13. März gegen 13.40 Uhr an der Karl-Marx-Straße bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern mehrfach geschossen und dabei einen unbeteiligten 24-Jährigen am Bein verletzt zu haben.
Die Ermittlungen liefen seither unter Leitung der Ermittlungsgruppe "Ferrum" des Landeskriminalamtes. Diese wurde eigens gegründet, um der grassierenden Schusswaffenkriminalität in der Hauptstadt Einhalt zu gebieten.
Die Berliner Staatsanwaltschaft erließ Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen.
Der Mann wurde nach intensiver Fahndung am Freitag (24. Juli) an der Sonnenallee festgenommen. Ein Ermittlungsrichter am Amtsgericht Tiergarten setzte den Haftbefehl noch am selben Tag in Vollzug, seither sitzt der 40-Jährige in Untersuchungshaft.
Im Anschluss durchsuchten die Ermittler vier Wohnungen. Dabei stellten sie Beweismittel sicher, deren Auswertung nun Teil der weiterlaufenden Ermittlungen ist.
Titelfoto: Polizei Berlin
