Pöbel-Trio verletzt Busfahrer in Treptow und besprüht ihn mit Reizstoff
Berlin - Weil ein Busfahrer in der Nacht zu Montag pöbelnde Fahrgäste in Berlin-Treptow nicht weiter befördern wollte, ist er angegriffen und verletzt worden.
Der 67-Jährige erlitt bei der Attacke im Ortsteil Johannisthal eine Kopfverletzung und klagte über Schmerzen in den Augen, wie die Polizei mitteilte. Er musste ambulant behandelt werden.
Nach ersten Erkenntnissen und Zeugenaussagen stiegen gegen 23.35 Uhr drei Männer am S-Bahnhof Adlershof in einen Bus des Schienenersatzverkehrs für die S9.
Das Trio soll sich dann auf dem Weg in Richtung Baumschulenweg vorlaut verhalten und auch andere Fahrgäste gestört haben.
An der Haltestelle Nieberstraße wurde es dem Busfahrer dann zu bunt, sodass er die Störer aufforderte, das Fahrzeug zu verlassen, was diese jedoch zunächst ignorierten.
Demnach schlug einer der Tatverdächtigen dem 67 Jahre alten Mann in der Folge ins Gesicht und besprühte ihn obendrein mit einem Reizstoff.
Anschließend verließ die Gruppe den Linienbus und verschwand zu Fuß in unbekannte Richtung. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Titelfoto: Christophe Gateau/dpa
