Polizei zieht Mini in Charlottenburg aus Verkehr: Fahrer hat einiges auf dem "Tacho"
Berlin - Eine Streife der Polizei hat am Samstagabend in Berlin-Charlottenburg einen Suff-Fahrer aus dem Verkehr gezogen, oder vielmehr hat dieser das selbst getan.
Die Beamten waren gerade auf ihrer Runde in der Kantstraße unterwegs, um Falschparker aufzuschreiben und andere Ordnungswidrigkeiten zu ahnden, als sie plötzlich eine ungewöhnliche Beobachtung machten.
Gegen 20 Uhr fuhr ein Mini nur wenige Meter entfernt von den Polizisten auf die Gegenfahrbahn und der Fahrer stellte seinen Wagen dort einfach auf der Fahrradspur ab, wie die Behörde am Montag bei Facebook mitteilte.
Demnach stieg der Mann anschließend aus und beachtete die beiden Polizisten, die ihn kontrollieren wollten, zunächst nicht. Erst auf Zuruf reagierte er und kam zurück.
Bei seiner Belehrung nahmen die Einsatzkräfte dann einen starken Alkoholgeruch wahr, kontrollierten Führerschein und Ausweis und ließen den Suff-Fahrer kräftig ins Röhrchen pusten. Das Ergebnis: knapp zwei Promille!
Den Führerschein behielten die Beamten daher gleich ein. Da sein Wagen dort nicht stehen bleiben konnte, musste der Mini-Fahrer eine Bekannte anrufen, um ihn wegzufahren. Er selbst wurde mit zur Wache genommen, wo ein Arzt ihm Blut abnahm. Anschließend durfte er seiner Wege ziehen.
Titelfoto: Facebook/Polizei Berlin (Bildmontage)
