Demos am 1. Mai in Berlin: Polizei mit Großaufgebot im Einsatz

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Von Andreas Rabenstein

Berlin - Zahlreiche linke Demonstrationen ziehen am Freitag, dem 1. Mai, durch Teile Berlins.

5300 Polizisten sind am 1. Mai im Einsatz. (Archivbild)
5300 Polizisten sind am 1. Mai im Einsatz. (Archivbild)  © Sebastian Gollnow/dpa

Erwartet werden mehrere Zehntausend Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Die Polizei ist über den Tag verteilt mit einem großen Aufgebot von insgesamt 5300 Beamten im Einsatz, vor allem auch um die Menschenmassen zu begleiten. 

Die erste Demonstration zum Tag der Arbeit sollte schon am Donnerstagabend beginnen, wenn die inzwischen schon bekannte "queere-feministische" Frauen-Demonstration mit dem Titel "Take back the night" und einigen Tausend Teilnehmerinnen durch Kreuzberg zieht. 

Am Freitag sind gegen Mittag die großen Gewerkschaften unter dem Motto "Erst unsere Jobs, dann eure Profite" unterwegs. Im Villenstadtteil Grunewald am Johannaplatz demonstrieren ab 13 Uhr vor allem junge Menschen mit teilweise bunten Aktionen gegen Kapitalismus und hohe Mieten. 

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Im Görlitzer Park in Kreuzberg soll mit einer Technoparty gegen die nächtliche Schließung des Parks demonstriert werden. Voraussichtlich wird der Park bei bestem Wetter sehr voll und auch die Umgebung verwandelt sich wie in den vergangenen Jahren in eine riesige Partyzone.

"Revolutionärer 1. Mai": Bis zu 20.000 Demonstranten erwartet

Linke und linksradikale Gruppen werden auch in diesem Jahr am Hermannplatz in neukölln vorbeiziehen. (Archivbild)
Linke und linksradikale Gruppen werden auch in diesem Jahr am Hermannplatz in neukölln vorbeiziehen. (Archivbild)  © Kay Nietfeld/dpa

Auch nahe dem Treptower Park soll mit Ravepartys für den Erhalt der Technoclubs demonstriert werden. 

Die größte und aggressivste Veranstaltung wird wie üblich die Demonstration "Revolutionärer 1. Mai" von linken und linksradikalen Gruppen ab 18 Uhr sein. Sie soll vom Oranienplatz in Kreuzberg zur Sonnenallee in Neukölln und wieder zurück zum Südstern in Kreuzberg laufen.

Erwartet werden bis zu 20.000 Demonstranten. Die Polizei rechnet nach der Entwicklung der vergangenen Jahre, dass es anders als früher weitgehend gewaltfrei bleibt.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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