Hydranten eingefroren: Feuerwehr im Großeinsatz bei Brand in Spandau
Berlin - Die Feuerwehr musste am Mittwochvormittag mit einem Großaufgebot zu einem Brand in Berlin-Spandau ausrücken.
Das Feuer brach gegen 11.32 Uhr im Dachstuhl eines fünfgeschossigen Wohnhauses am Brunsbütteler Damm Ecke Grünhofer Weg aus, wie die Behörde mitteilte.
Verletzte soll es demnach bislang nicht geben. Die Bewohner sollen sich vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte bereits selbst in Sicherheit gebracht haben. 13 Menschen seien vor Ort betreut worden.
Über dem Haus stieg eine dicke dunkle Rauchwolke auf. Zunächst hatten die Brandbekämpfer ein Problem mit der Wasserversorgung, da die Hydranten eingefroren waren, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Das Problem sei jedoch behoben worden.
Die Flammen hatten zu diesem Zeitpunkt aber bereits auf den Seitenflügel des Gebäudes übergegriffen. Die Einsatzkräfte konnten ein Übergreifen des Feuers auf das Nachbarhaus gerade noch verhindern. Bei den Löscharbeiten kamen unter anderem drei Drehleitern zum Einsatz.
Der Brand konnte erst nach knapp vier Stunden von den Einsatzkräften unter Kontrollen gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch an.
Die Feuerwehr war in der Spitze mit knapp 140 Kräften vor Ort. Zur Brandursache lagen zunächst keine Informationen vor. Während der Löscharbeiten kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen im Einsatzgebiet.
Erstmeldung von 14.27 Uhr, aktualisiert um 16.11 Uhr.
Titelfoto: Thomas Peise
