Toter an Baggersee gefunden: Eisretter in einer Woche mehrfach im Einsatz

Von Mia Bucher

Berlin - Die Feuerwehr musste in Berlin vergangene Woche dreimal zur Eisrettung ausrücken.

An vielen Orten - wie hier am Schlosspark Charlottenburg - verbieten Schilder das Betreten der Eisflächen.
An vielen Orten - wie hier am Schlosspark Charlottenburg - verbieten Schilder das Betreten der Eisflächen.  © Britta Pedersen/dpa

Am Biesdorfer Baggersee hätten die Einsatzkräfte am 29. Januar eine Person leblos aufgefunden, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Die Person sei bereits tot gewesen.

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Ziel sei es, die konkrete Ursache und den Hergang des Todes zu ermitteln, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Identität des Verstorbenen sei bislang nicht bekannt.

Am Wannsee brach ein Eissegler am 21. Januar ein und wurde von den Einsatzkräften gerettet. Am 26. Januar rettete die Feuerwehr einen Vogel aus einem gefrorenen Gewässer.

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Auf vielen Seen und Teichen in Berlin hat sich eine zentimeterdicke Eisschicht gebildet. Viele freuen sich darüber und gehen auf den gefrorenen Flächen spazieren oder laufen Schlittschuh. Eine allgemeine behördliche Freigabe, die Eisfläche zu betreten, werde es aber nie geben. "Es gibt immer ein nicht einkalkulierbares Risiko, egal, wie dick das Eis ist."

Die Wasserschutzpolizei ist an den Gewässern mit Spezialfahrzeugen auf Streifenfahrt. Die sogenannten Eiswagen sind speziell für mögliche Rettungsaktionen ausgerüstet.

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa

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