Christopher Street Day: 80 Wagen ziehen für Vielfalt und Toleranz durch Berlin

Von Julia Kilian, Marvin Zubrod

Berlin - Beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist am Samstag die große Demonstration gestartet.

Die Wagen haben sich am Samstagmittag in Bewegung gesetzt.  © Fabian Sommer/dpa

Der Umzug mit rund 80 Wagen setzte sich am Mittag bei strahlendem Sonnenschein an der Leipziger Straße in Bewegung und soll unter anderem über den Potsdamer Platz und den Nollendorfplatz zur Siegessäule ziehen.

Von dort geht es dann weiter zur Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor, wo am Abend unter anderem Sängerin Sarah Connor 46, "Wie schön du bist", "Vincent") auftreten soll.

Am Freitagabend hatte bereits Rapperin Ikkimel (29, "Fußballmänner") Tausenden Fans bei einem Konzert am Brandenburger Tor eingeheizt.

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Das Motto lautet diesmal "Haltung ist hot". Nach Angaben der Veranstalter soll es erneut einer der größten Veranstaltungen der lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-, intergeschlechtlichen und queeren Community in Europa werden.

Mit dem CSD wird an Ereignisse im Jahr 1969 in New York erinnert: Polizisten stürmten damals die Bar "Stonewall Inn" in der Christopher Street und lösten einen mehrtägigen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen aus.

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Bei sommerlichen Temperaturen feiern unzählige Menschen den CSD in Berlin.  © Fabian Sommer/dpa
Die Teilnehmer ziehen unter dem Motto "Haltung ist hot" durch die Hauptstadt.  © Fabian Sommer/dpa

Die Polizei sichert den Umzug mit etwa 2200 Einsatzkräften ab und rechnet für Samstag mit Gegenprotesten aus dem rechten Lager. Bei der Behörde ist eine Gegendemonstration angemeldet, zu der die Veranstalter 100 Teilnehmer angekündigt haben.

Erstmeldung von 7.01 Uhr, aktualisiert um 13.06 Uhr.

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