Ina Aogo rastet aus, als Follower angeblichen Gendefekt bei ihrem Sohn feststellt: "Ich werde euch finden"

Berlin - Ina Aogo (31) ist außer sich: Auf Instagram bekam sie von einem User eine Nachricht, in der der Schreiber einen Gendefekt bei ihrem Sohn vermutet. Der Spielerfrau platzte der Kragen.

Ina Aogo ist verärgert über Fake-Profile und Nachrichten, die sie bekommt.
Ina Aogo ist verärgert über Fake-Profile und Nachrichten, die sie bekommt.  © Screenshot: Instagram.com/inaaogo (Fotomontage)

In einer privaten Nachricht, die Ina Aogo in ihrer Instagram-Story veröffentlicht, schreibt ein Mann, dass seine Frau ihm die Fotos von Inas Sohn gezeigt habe. Der Schreiber sei im Bereich der Kinder- und Jugendheilkunde tätig.

"Dies lässt die starke Vermutung zu, dass ihr Kind (Sohn) erkrankt ist. Die lange Zunge und die Form des Schädels lassen auf einen Gendefekt schließen". Anschließend bittet der offenbar besorgte Follower Ina: "Bitte gehen sie zu einem Humangenetiker und lassen sie ihren Sohn testen. Es gibt sehr seltene Gendefekte, aber sowas in der Art liegt ganz sicher vor".

Dazu kommentiert Ina: "Sie sind alle verrückt geworden".

Ina Aogo kündigt Fake Accounts den Kampf an

Dennis und Ina Aogo mit ihren beiden Kindern Payten Rose und Princeten True.
Dennis und Ina Aogo mit ihren beiden Kindern Payten Rose und Princeten True.  © Screenshot: Instagram.com/inaaogo

"Was ist denn bitte mit diesem Land los?", fragt die Influencerin ihre rund 134.000 Abonennten in ihrer Story. "Ich schwöre es euch, in den zwei Wochen werde ich offline sein", prustet die Mutter von zwei Kindern, die ihren Mann auf einer Business-Reise nach Dubai begleiten wird.

"Ich habe gar kein Bock mehr auf diese unzufriedenen Menschen, die versuchen andere Menschen zu verletzten - mit Absicht. Mir ist das auch Schei**egal, jeder verfluchte Fake-Account, ich werde euch finden. Ich werde alles was ich selbstverdient habe, dafür opfern, jemand zu organisieren, um eure Fre** hier zu posten. Und es ist mir schei**egal, ob ich hier eine Anzeige kriege, oder ob es rechtens ist", kündigt die Influencerin an und richtet sich direkt an die Fake-Account-Inhaber:

"Warum habt ihr nicht die Eier in der Hose, einem Menschen solche Sachen ins Gesicht zu sagen? Warum müsst ihr euch verstecken?" Wenn sie ankündige herauszubekommen, wer der echte Inhaber des Fake-Accounts wirklich ist, dann würden die Accounts oft gelöscht.

"Das ist so arm und lächerlich", echauffiert sich die Frau von Dennis Aogo, Ex-Nationalspieler, der im September vergangenen Jahres seine Karriere beendete.

Ina richtet eine Kampfansage an die Fake-Accounts: "Ich werde Gesichter öffentlich posten und sagen, was sie machen und welchen Beruf sie haben", kündigt sie an und weiter: "Mal sehen, ob der Chef sich freut, wenn solche Menschen schreiben, dass man sich nicht um sein Kind kümmert oder krank ist."

Inzwischen würden sogar Kooperationspartner angeschrieben. "Was denkt ihr denn, wer ihr seid?", fragt Ina ganz direkt.

Seit dem erneuten Lockdown sei es noch schlimmer geworden. "Für mich persönlich ist das nicht so schlimm, aber mir macht das Angst, weil in unserer Welt passiert etwas mit den Menschen" und sie richte ihren Blick auch auf die Geschehnisse in Amerika.

"Unsere Welt, die wir kennen geht kaputt. Das kann doch so nicht weitergehen, das macht einen ja noch mehr krank als dieses Virus", schließt Ina Aogo die Story ab.

Titelfoto: Screenshot: Instagram.com/inaaogo (Fotomontage)

Mehr zum Thema Berlin Kultur & Leute:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0