Hauptgebäude gesperrt: Studieren an Berliner TU überhaupt noch möglich?

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Von Sarah Knorr

Berlin - Das wegen Baumängeln geschlossene Hauptgebäude der Technischen Universität (TU) in Berlin ist mit rot-weißem Flatterband abgesperrt worden.

Das Hauptgebäude der Technischen Universität Berlin ist mit Flatterband abgesperrt worden.
Das Hauptgebäude der Technischen Universität Berlin ist mit Flatterband abgesperrt worden.  © Annette Riedl/dpa

An Türen war auf Zetteln mit der Aufschrift "Gebäudesperrung" zu lesen: "Das Hauptgebäude kann wegen baulicher Mängel auf Anordnung der Behörden derzeit nicht betreten werden. Das Haus bleibt vollständig geschlossen."

Weiter hieß es, dass Lehrveranstaltungen an andere Orte verlegt werden oder sie digital stattfänden.

Am Freitag wurde bekannt, dass die TU aus Sicherheitsgründen das Hauptgebäude in der Straße des 17. Juni 135 schließt. "Das Hauptgebäude der TU Berlin ist seit dem 9. Mai 2026 bis auf Weiteres geschlossen", steht auf einer Internetseite der TU.

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Hintergrund sind demnach bauliche Mängel, die bei einer Begehung durch die zuständigen Behörden und die Berliner Feuerwehr festgestellt wurden und derzeit geprüft werden.

Für Studenten und Mitarbeiter finde am Montag um 14 Uhr eine digitale Informationsveranstaltung statt.

Am Eingang zum Hauptgebäude weist eine Warnung auf die Schließung des Gebäudes hin.
Am Eingang zum Hauptgebäude weist eine Warnung auf die Schließung des Gebäudes hin.  © Annette Riedl/dpa

TU-Präsidentin: "Schließung für unsere Universität sehr einschneidender Schritt"

TU-Präsidentin Fatma Deniz (42) hat in einer Videobotschaft Stellung zur Schließung des Unigebäudes bezogen.
TU-Präsidentin Fatma Deniz (42) hat in einer Videobotschaft Stellung zur Schließung des Unigebäudes bezogen.  © Soeren Stache/dpa

Dort werde die Universitätsleitung über den aktuellen Stand, das weitere Vorgehen sowie organisatorische Fragen informieren

"Die Schließung ist für unsere Universität ein sehr einschneidender Schritt", sagte TU-Präsidentin Fatma Deniz (42) in einer Videobotschaft.

Ihr sei bewusst, dass diese Situation für Studierende, Mitarbeitende sowie Gäste mit großen Unsicherheiten sowie erheblichen Einschränkungen verbunden sei.

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Ziel sei es, den Lehr- und Forschungsbetrieb sowie die Arbeit in der Verwaltung so verlässlich wie möglich aufrechtzuerhalten. Es werde mit Hochdruck daran gearbeitet, tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Titelfoto: Annette Riedl/dpa, Soeren Stache/dpa (Bildmontage)

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