Kampf gegen die Kippen: So will Mitte jetzt durchgreifen

Berlin - Der Bezirk Mitte sagt dem Kippen-Müll in Berlin den Kampf an: Vom 23. bis 29. März führt das Ordnungsamt eine Schwerpunktaktion gegen das achtlose Wegwerfen von Zigaretten durch.

Achtlos weggeworfene Zigaretten sind in Berlin ein echtes Problem. (Archivbild)
Achtlos weggeworfene Zigaretten sind in Berlin ein echtes Problem. (Archivbild)  © Jens Kalaene/dpa

Wer in dieser Zeit erwischt wird, wie er seine Zigarette einfach auf den Boden schnipst, muss mit einem Bußgeld von bis zu 250 Euro rechnen.

Laut Bezirksamt werden die Kontrollen durch Ordnungskräfte in Uniform und Zivil vor allem an stark verschmutzten Hotspots stattfinden. Ziel der Aktion ist es, die kürzlich von der Berliner Stadtreinigung (BSR) gereinigten Flächen langfristig sauber zu halten und ein Bewusstsein für mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum zu schaffen.

"Illegale Müllablagerungen und mutwillig weggeworfene Zigarettenkippen beeinträchtigen nicht nur Umwelt und Lebensqualität, sondern auch das Stadtbild in Mitte", betont Bezirksstadtrat Christopher Schriner (46, Grüne). "Mit gezielten Kontrollen setzen wir ein deutliches Signal für mehr Ordnung und Sicherheit im öffentlichen Raum."

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Zigarettenkippen sind laut Bezirksamt nicht bloß ein optisches Ärgernis, sondern auch ein ernstes Umweltproblem: Die BSR sammelt jährlich rund 2,9 Milliarden Kippen von Berlins Straßen ein.

Ihre Beseitigung verursacht enorme Kosten, während die Schadstoffe aus den Filterresten Böden und Gewässer belasten und besonders für Kinder und Tiere gefährlich sein können.

Titelfoto: Jens Kalaene/dpa

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