Mann fällt in Havel, Polizei vertreibt Menschen mit Hubschrauber vom Eis

Von Stella Venohr und Julia Kilian

Berlin - Dünnes Eis: Die Berliner Polizei warnt vor dem Betreten zugefrorener Wasserflächen. Am Sonntagmorgen ist ein Mann in die Havel gefallen.

Die Berliner Polizei warnt vor dem Betreten der teilweise viel zu dünnen Eisflächen.
Die Berliner Polizei warnt vor dem Betreten der teilweise viel zu dünnen Eisflächen.  © Thomas Peise

Wie die Feuerwehr mitteilte, musste der etwa 50-Jährige wiederbelebt und in ein Krankenhaus gebracht werden. Demnach war der Mann am Ziegelhof von einem Schiff aus in das eiskalte Wasser gefallen. Etwa 40 Feuerwehrleute waren vor Ort.

Die Polizei war am Wochenende mit einem Hubschrauber in der Rummelsburger Bucht und am Zeuthener See im Einsatz, um Menschen vom Eis zu bekommen, wie ein Polizeisprecher sagte.

Einen Polizeieinsatz gab es auch an der Lohmühlenbrücke, die die Stadtteile Neukölln und Treptow verbindet.

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Dort soll eine Person ins Eis eingebrochen sein, sich aber selbst gerettet haben, wie der Polizeisprecher sagte. Etwa 50 bis 70 Menschen seien auf dem Eis gewesen.

An der Unfallstelle in Spandau ist auch ein Rettungshubschrauber gelandet.
An der Unfallstelle in Spandau ist auch ein Rettungshubschrauber gelandet.  © Thomas Peise

Auch dort hätten sie die Menschen mit einer Lautsprecherdurchsage aufgefordert, die Eisfläche zu verlassen, sagte der Polizeisprecher. Es bestehe die Gefahr, dass das Eis breche. An der Rummelsburger Bucht seien am Samstag etwa 200 bis 300 Menschen auf dem Eis gewesen.

Titelfoto: Thomas Peise (Bildmontage)

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