Nach CSD-Anschlag: So will Berlin den Opfern am Tatort gedenken

Von Andreas Heimann

Berlin - Nach dem islamistischen Anschlag am Rand des Christopher Street Day (CSD) soll am Tatort im Berliner Tiergarten am Donnerstag ein neuer Baum gepflanzt werden.

Am Tatort soll ein neuer Baum gepflanzt werden, an dem den Betroffenen gedacht werden kann.  © Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Das teilte das Bezirksamt Berlin-Mitte mit. Er werde den Baum ersetzen, der infolge des Anschlags gefällt werden musste.

Geplant ist außerdem, daneben eine Bank in Regenbogenfarben aufzustellen.

Der neue Baum, ein französischer Ahorn, soll ein schützendes Metallgitter erhalten, an dem Angehörige, Freundinnen und Freunde und andere Karten, Fotos, Blumen und persönliche Botschaften anbringen können, ohne den Baum zu beschädigen.

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Die Bank soll dem Bezirk zufolge zum Innehalten und zur stillen Anteilnahme einladen. Sie soll gleichzeitig die Solidarität mit der queeren Community und das gemeinsame Eintreten für eine offene und demokratische Gesellschaft zum Ausdruck bringen.

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Bei dem Terroranschlag am 25. Juli wurde eine Frau getötet und 31 Menschen zum Teil schwer verletzt. Der Attentäter wurde am Tag nach dem Anschlag von Polizisten in Berlin erschossen, als die Beamten ihn festnehmen wollten.

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