Nächster Vorfall bei Rheinmetall: Aktivisten kleben sich auf Werksgelände fest

Berlin - In Berlin-Mitte ist es am Freitagmorgen erneut zu einem Zwischenfall auf dem Gelände des Rüstungskonzerns Rheinmetall gekommen.

Das Berliner Werk des Rüstungskonzerns Rheinmetall ist nicht zum ersten Mal ins Visier von Aktivisten geraten. (Archivfoto)  © Sebastian Gollnow/dpa

Die Einsatzkräfte wurden gegen 8 Uhr zu dem Werk in der Scheringstraße im Ortsteil Gesundbrunnen gerufen, weil sich sieben Aktivisten vor die Einfahrt und an einen Zaun geklebt hatten, wie die Polizei beim Kurznachrichtendienst X mitteilte.

Nach Informationen der "Berliner Morgenpost" sollen die Demonstranten "Deutsche Waffen, deutsches Geld morden mit in aller Welt" und "Rheinmetall raus aus Berlin" skandiert haben.

Die Protestler mussten von den Beamten in Zusammenarbeit mit der Technischen Einsatzeinheit (TEE) mühevoll vom Asphalt gelöst werden.

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Dabei erlitten sie zum Teil leichte Verletzungen, die vor Ort vom Rettungsdienst versorgt wurden, teilte die Behörde weiter mit.

Die Polizei leitete Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsfreiheitsgesetz, Hausfriedensbruchs, Nötigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen die sieben Störenfriede ein.

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Eine Polizeisprecherin berichtet beim Kurznachrichtendienst X über den Zwischenfall bei Rheinmetall

Bereits Ende März gab es einen Vorfall bei Rheinmetall, als Aktivisten auf das Dach eines Werksgebäudes kletterten, um Transparente mit Bezug zum Nahostkonflikt zu enthüllen und Farbe über die Fassade zu schütten.

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