Motorradfahrer rast mit 100 durch 30er-Zone und fährt Polizisten um

Berlin - In Berlin-Lichtenrade ist Sonntagnacht eine Verkehrskontrolle aus dem Ruder gelaufen: Ein Motorradfahrer fuhr auf seiner Flucht einen Polizisten an.

Die Polizei versuchte in der Nacht vergeblich, einen Raser in Lichtenrade zu stoppen. (Symbolbild)
Die Polizei versuchte in der Nacht vergeblich, einen Raser in Lichtenrade zu stoppen. (Symbolbild)  © Marijan Murat/dpa

Laut einer Mitteilung der Polizei war der unbekannt gebliebene Mann gegen 0.15 Uhr mit 100 Stundenkilometern - bei erlaubten 30 - im Baustellenbereich auf dem Lichtenrader Damm unterwegs.

Zwei Polizisten traten daraufhin auf die Fahrbahn, um den Verkehrssünder anzuhalten. Dieser wurde zunächst langsamer, doch gab kurz darauf wieder Gas und fuhr gegen den Anhaltestab des einen Beamten.

Dann steuerte der Raser auf den anderen Polizisten zu, der mit ausgebreiteten Armen zum Anhalten aufforderte und noch das Messgerät in der Hand hielt.

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Der Motorradfahrer fuhr gegen das Bein des Beamten und konnte flüchten. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde das Messgerät 25 Meter weit geschleudert.

Der verletzte Polizist lehnte eine ärztliche Versorgung ab, konnte aber nicht weiterarbeiten. Die Ermittlungen dauern an.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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