Nach Zerstörung durch Vandalismus: Gedenktafel am Harald-Juhnke-Haus erstrahlt wieder im alten Glanz

Von Marion van der Kraats

Berlin - Am Geburtshaus von Harald Juhnke (1929–2005) erinnert nun wieder eine Gedenktafel an den bekannten Schauspieler, Sänger und Entertainer.

Die Gedenktafel erhielt einen neuen Schutz vor Schäden.  © Ines Grabner/Heimstaden/dpa

Nach Zerstörung durch Vandalismus wurde die Tafel zu Ehren des Berliner Künstlers wiederhergestellt, wie der Hauseigentümer mitteilte.

Um die Gedenktafel künftig besser vor Beschädigungen schützen zu können, seien entsprechende Materialien und eine spezielle Beschichtung ausgewählt worden, hieß es vom Wohnungsunternehmen Heimstaden. Diesem gehört nach eigenen Angaben seit 2021 das Gebäude in Berlin-Gesundbrunnen, in dem der spätere Star am 10. Juni 1929 als Harry Heinz Herbert Juhnke geboren wurde.

Der gebürtige Berliner prägte über Jahrzehnte das kulturelle Leben der Stadt und zählte zu den bekanntesten Bühnen- und Fernsehgrößen Deutschlands. Er war ein Multitalent und wirkte in unzähligen Shows, Serien, Filmen und Theaterstücken mit. Juhnke geriet aber auch immer wieder durch seinen Alkoholkonsum in die Schlagzeilen. Er starb an Demenz erkrankt im April 2005.

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In Berlin wird an mehreren Orten an den Entertainer erinnert. In der Nähe des Geburtshauses in der Stockholmer Straße gibt es in einem Park einen Gedenkstein. Seit vergangenem September gibt es einen nach ihm benannten Platz an der Kreuzung Kurfürstendamm, Grolmanstraße und Uhlandstraße.

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Dieser befindet sich an einem Ort, der eng mit Juhnkes künstlerischem Wirken verbunden ist: Nebenan sind die Ku'damm-Bühnen, in denen der Entertainer und Schauspieler viele Erfolge feierte.

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