Trotz weniger Diensthunde: Polizei und Zoll setzen weiter auf Spürnasen

Berlin - Sie erschnüffeln Drogen, jagen Verbrecher und schützen Beamte: Diensthunde sind bei Polizei und Zoll unverzichtbar. Doch jetzt zeigt sich ein überraschender Trend – ihre Zahl sinkt!

Ein Malinois übt für seinen Einsatz als Polizeidiensthund. (Archivfoto)
Ein Malinois übt für seinen Einsatz als Polizeidiensthund. (Archivfoto)  © Michael Reichel/dpa

Wie aus einem aktuellen Bericht der Bundesregierung hervorgeht, hat die Bundespolizei seit Jahren immer weniger Vierbeiner im Einsatz. Während es 2010 im Schnitt noch rund 450 Diensthunde gab, sind es 2026 nur noch 397 Tiere – Tendenz weiter fallend.

Dabei sind die tierischen Spezialkräfte echte Allrounder: Sie kommen als Schutzhunde, Sprengstoffspürhunde oder sogar als Pyrotechnik-Spürnasen zum Einsatz.

Besonders häufig setzt die Bundespolizei auf Klassiker wie Deutsche Schäferhunde oder Labradore.

Zoll setzt weiter auf Spürhunde

Zollhunde durchsuchen Koffer nach illegalen Waren. (Archivfoto)
Zollhunde durchsuchen Koffer nach illegalen Waren. (Archivfoto)  © Rolf Vennenbernd/dpa

Beim Zoll sieht es etwas anders aus: Hier sind im Schnitt rund 340 Diensthunde im Einsatz oder in Ausbildung.

Die Hunde werden vor allem darauf trainiert, Drogen, Bargeld, Tabak und geschützte Tierprodukte aufzuspüren. Rund ein Drittel von ihnen kann noch mehr: Diese Vierbeiner sind zusätzlich als Schutzhunde ausgebildet und greifen ein, wenn es für Beamte brenzlig wird.

Auch beim Zoll dominieren Schäferhunde und Malinois – doch auch Hollandse Herdershond, Spaniel und Jagdterrier leisten ihren Dienst.

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Ob an Flughäfen, Grenzen oder bei Großkontrollen – ohne die feinen Nasen der Diensthunde wäre die Arbeit von Polizei und Zoll deutlich schwieriger.

Titelfoto: Michael Reichel/dpa

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