Berlin - In der Nacht zu Freitag ist ein Jugendlicher bei einem Unfall in Berlin-Reinickendorf lebensbedrohlich verletzt worden.
Der Teenager wurde "unter Reanimationsbedingungen unter Notarztbegleitung" mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wie die Feuerwehr am Morgen mitteilte.
Wie die Polizei am Samstag berichtete, handelte es sich um den 16 Jahre alten Beifahrer, der einen Schädelbasis- und Beckenbruch erlitt. Der Fahrer soll demnach während der Rettungsmaßnahmen das Weite gesucht haben.
Zunächst sei auch ein Hubschrauber angefordert worden, kam letztendlich aber doch nicht zum Einsatz. Zufällig vorbeifahrende Beamte der Kriminalpolizei hatten den Schwerstverletzten aus dem Wrack befreit und reanimiert.
Nach ersten Erkenntnissen kollidierte das Auto gegen 3.28 Uhr auf der Aroser Allee in Höhe der Genfer Straße mit einem geparkten Laster und wurde durch den Aufprall unter dem Lkw eingeklemmt.
In der Folge fing der Wagen im Bereich des Motorraums Feuer, das rasch von den Brandbekämpfern gelöscht werden konnte.
Die Feuerwehr war mit 30 Einsatzkräften vor Ort. Nach Abschluss der Rettungsarbeiten hat die Polizei die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.
Erstmeldung vom 23. Januar, 6.54 Uhr, aktualisiert am 24. Januar um 17.51 Uhr.