Berlin - Am Dienstagvormittag ist nach einem Verkehrsunfall eine oberirdische Wasserleitung in Berlin-Mitte eingestürzt.
Gegen 10.56 Uhr war in der Neustädtischen Kirchstraße aus bislang unbekannter Ursache ein Reisebus mit der Rohrleitung kollidiert, wie die Feuerwehr mitteilte.
Der Bus habe die Leitung hinter dem S-Bahnhof Friedrichstraße an einer Engstelle der Straße touchiert und verschoben, sagte ein Sprecher der Behörde.
Daraufhin fiel das Rohr auf die darunter liegende Straße und den Gehweg. Zudem bestehe die Gefahr, dass weitere Teile der Wasserleitung auf einer Länge von circa 200 Metern einstürzen könnten.
Glück im Unglück: Die Rohrleitung, die von einer Baustelle zur Spree führt, um Grundwasser abzupumpen, ist bei dem Sturz nicht auseinandergebrochen und auch ein Leck, aus dem Wasser unter hohem Druck austreten könnte, habe sich nicht gebildet. Für die Reparatur wurde das Wasser zwischenzeitlich abgesperrt.
Aktuell sind Einsatzkräfte des Technischen Dienstes gemeinsam mit einer Fachfirma dabei, die Leitung zu sichern. Dabei kommen unter anderem auch zwei Feuerwehrkräne zum Einsatz, teilte der Sprecher weiter mit. Die Feuerwehr ist derzeit mit 22 Kräften vor Ort.
Der Bereich um die Neustädtische Kirchstraße musste weiträumig abgesperrt werden, sodass es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommt. Von der Sperrung ist auch die Buslinie 245 betroffen.