Schwerer Bus-Unfall in Berlin: 14 Verletzte, Rettungshubschrauber im Einsatz
Berlin - Am Sonntagmittag sind bei einem Unfall in Berlin-Spandau insgesamt 14 Menschen verletzt worden, einer davon lebensgefährlich.
Bei dem Zusammenstoß im Ortsteil Gatow musste ein 46 Jahre alter Autofahrer von der Feuerwehr aus seinem Wagen befreit und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden, wie die Behörde mitteilte.
Der Mann soll sich nach Polizeiangaben vom Montag unter anderem einen Schienbeinbruch und Kopfverletzungen zugezogen haben. Lebensgefahr bestehe aber nicht mehr.
Die anderen 13 Personen seien demnach leicht verletzt gewesen und wurden ambulant vom Rettungsdienst versorgt. Dabei handelte es sich um den 29-jährigen Busfahrer und zwölf seiner Fahrgäste.
Nach ersten Erkenntnissen stießen das Auto und der BVG-Bus der Linie X34 gegen 13.30 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache frontal auf der Gatower Straße zusammen.
Von der Polizei hieß es, dass der Wagen im Gegenverkehr zuvor leicht von seiner Fahrspur abgekommen sei. In der Folge der Kollision verlor der Busfahrer die Kontrolle über den Großen Gelben, der dann gegen einen Baum krachte.
Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen und zur Unfallaufnahme musste die Gatower Straße circa acht Stunden lang gesperrt werden. Die Feuerwehr war mit insgesamt 56 Einsatzkräften vor Ort. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Erstmeldung vom 22. Februar 2026, 16.50 Uhr, zuletzt aktualisiert am 23. Februar 2026, um 10.47 Uhr.
Titelfoto: 7aktuell.de | P.Neumann
