Wenn die Sonne zur Gefahr wird: Hitzehilfe für Obdachlose gestartet

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Von Sarah Knorr

Berlin - Nicht nur eisige Temperaturen bringen Menschen ohne festen Wohnsitz an ihre Grenzen. Auch die Sommerhitze kann schnell zur Gefahr werden. Deshalb startet erneut die Hitzehilfe in Berlin.

Auch Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sind wieder auf den Straßen unterwegs. (Archivbild)
Auch Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sind wieder auf den Straßen unterwegs. (Archivbild)  © Katharina Kausche/dpa

Es gebe nun bis Ende August Rückzugsorte, Getränke, Lebensmittel, Duschen oder Beratungen für Bedürftige, wie die Senatsverwaltung für Soziales mitteilte. 

Auf einer Webseite der Stadt Berlin sind die Hilfsangebote gelistet. Schutzräume gibt es etwa in Kreuzberg, Neukölln, Wedding, Friedrichshain oder Charlottenburg. Zudem sind beispielsweise auch Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) unterwegs.

"Hohe Temperaturen und langanhaltende Hitzeperioden können insbesondere für Menschen, die auf der Straße leben, schnell lebensgefährlich werden", hieß es von der Senatsverwaltung für Soziales. Die temporären Projekte ergänzen demnach die ganzjährigen Angebote der Wohnungsnotfallhilfe vom 1. Juni bis zum 31. August.

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Auch für die heiße Jahreszeit gibt es eine Telefonnummer, mit der Hilfe für Menschen gerufen werden. Wer vermutet, dass es Bedürftigen aufgrund des Wetters nicht gut geht oder Anzeichen wie Dehydration oder Kreislaufproblemen bestehen, sollte diese ansprechen und fragen, ob sie etwas brauchen.

Wenn die Betroffenen die Hilfe annehmen wollen, kann diese Nummer gewählt werden: +49 157 80597870.

Bis Ende August stehen Bedürftigen wieder kühle Rückzugsorte, Getränke oder Duschmöglichkeiten zur Verfügung. (Archivbild)
Bis Ende August stehen Bedürftigen wieder kühle Rückzugsorte, Getränke oder Duschmöglichkeiten zur Verfügung. (Archivbild)  © Monika Skolimowska/dpa

Auf der sogenannten Erfrischungskarte werden kühle und schattige Orte in der Hauptstadt angezeigt sowie wichtige Infrastruktur wie Trinkbrunnen, Grünanlagen oder Sitzbänke.

Titelfoto: Katharina Kausche/dpa

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