Berlin - Die Serie reißt nicht ab: Erneut knallte es in Berlin! Im Stadtteil Neukölln sind zwei junge Männer (17 und 25) angeschossen worden.
Einsatzkräfte seien am Samstagabend gegen 21.45 Uhr in die Hermannstraße alarmiert worden, schrieb die Polizei auf X. Diese entdeckten dort auf dem Gehweg den 25-Jährigen, den Jüngeren hingegen im angrenzenden Anita-Berber-Park.
Beide wiesen Schutzverletzungen im Bereich der Beine auf. Der 25-Jährige befand sich denn Angaben zufolge in einem kritischen Zustand.
Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht und dort medizinisch versorgt. Der 25-Jährige musste notoperiert werden. Lebensgefahr bestehe aber nicht, hieß es.
Der mutmaßliche Schütze flüchtete. Der Kriminaldauerdienst und die Spurensicherung übernahmen am Tatort.
Der Bereich rund um den U-Bahnhof Leinestraße war bis etwa 3 Uhr gesperrt.
U-Bahn-Verkehr von Schüssen in Neukölln betroffen
DieU-Bahn der Linie U8 fuhr ohne Halt durch. Von der Sperrung war auch der U-Bahn-Verkehr der BVG-Linie U7 betroffen.
Wie schon in den meisten anderen Fällen in den vergangenen Monaten übernahm auch dieses Mal die Sondereinheit des Landeskriminalamtes (LKA) "Ferrum" (deutsch: Eisen) die Ermittlungen.
Sie wurde nach zahlreichen Schießereien in der Stadt am 13. November 2025 eingerichtet. Viele Taten ordnen die Ermittler dem kriminellen Milieu zu.