Potsdam - Es kommt durchaus vor, dass Koks versteckt in einem Paket auf die Reise geschickt wird, aber eine einzelne präparierte Postkarte ist dann doch eher eine Seltenheit.
Aber genau solch eine Sendung haben die Zollbeamten in Potsdam abgefangen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.
Die auf den ersten Blick unscheinbar wirkende Karte wurde demnach bereits am 9. Januar bei einem namhaften Paketdienstleister aus dem Verkehr gezogen.
Abgesendet wurde sie aus Spanien, aber die scheinbar harmlosen Urlaubsgrüße entpuppten sich als Drogenversteck.
Denn auf der Karte war eine Silberfolie mit einer "weißen kristallinen Substanz" verklebt, wie eine Polizeisprecherin erläuterte.
Ein Drogentest brachte dann schließlich Gewissheit: Bei dem weißen Pulver handelte es sich tatsächlich um Kokain. Der Brandenburger Zoll hat Ermittlungen gegen den Empfänger eingeleitet.