Nach Cyber-Attacke: Stadt schaltet Verwaltungsnetz ab

Von Stefan Hantzschmann

Oranienburg (Oberhavel) - Die Stadt Oranienburg schaltet ihr Verwaltungsnetz wegen eines Cyberangriffs vorsorglich ab.

Das Verwaltungsnetz selbst soll von dem Angriff nicht betroffen gewesen sein. (Symbolfoto)  © Sina Schuldt/dpa

Es seien 75.000 Firewalls jenen Typs betroffen, den auch die Oranienburger Stadtverwaltung für ihr Verwaltungsnetzwerk einsetzt, teilte die Stadt mit.

Darüber sei sie vom Cert Brandenburg informiert worden, der Landesanlaufstelle für sicherheitsrelevante Vorfälle in Computersystemen.

Den Angaben zufolge sei das Verwaltungsnetz von Oranienburg nicht vom Angriff betroffen. Dennoch wurde das Netzwerk am Donnerstag ab 18 Uhr vorübergehend abgeschaltet.

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Es sei davon auszugehen, dass die Abschaltung auch am Freitag noch andauern wird, hieß es.

Die Stadtverwaltung und die städtischen Einrichtungen seien in dieser Zeit ausschließlich telefonisch erreichbar. Die Freitags-Sprechstunde des Bürgeramts entfällt.

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Die Internetseite der Stadt war am Donnerstagabend noch aufrufbar, jedoch mit einem Hinweis zu den Einschränkungen bei den Verwaltungsdienstleistungen.

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